Wollte, fo fagt es ihm feine eigene Vernunft. — 3ff aber bie©wigfeit notßwenbig Dichterin ober Vergelterin beffen, waswie auf Arbeit waren unb traten, fo Wirb bie ftrage bebeutenb:©aff bat fte &u bergelten an uns? 25enn was ber SWenfch fäet*bao wirb er tonten, fpricht 3efus ©hriffus.
Unfer 3wecE auf ©rben foßte fein eine fortwabrenbe Vern-eblung unb ©rh&hung beff unterblieben ©elftes, unb btefes©Pttähnlicßwerben foßte ftcb offenbaren in SJeglütfung ber©enfehen.— ©ie biete haben wir burd) 9?atb unb £hat, burcheigene Arbeit unb eigene Slufopfcrung, bureb ©anftmuth, Vcr*fobnltcbfeit, Siebe unb gemeinnüfcigen ©inn beglüdt? Unb wennuns aue^ auf ©rben bieles ©ute, bas wir ffiften woßten, nichtaßejeit gelang: haben wir ben reblicben reinen ©ißen wirflichba*u gehabt? £aben wir aße ©chritte baju getban, bie wirhätten tbun muffen, wenn es uns ganj ©rnff gewefen wäre?
£>och SJeue iff bann Wohl vergebens. 2>as Vergangene lehrtnicht Wieber um. ©s bleibt uns für bie noch borhanbenen Slugcn*-blide unfers Safeins nichts mehr übrig, als ju überlegen : ©g&fann no<^ je$t bon uns ©Utes getban werben? ©ie fännen wirin bem fürjen übrigen Seitraum noch fo hanbeln, baß jwifchettbiefer unb jener ©eit für uns ein bortheilbafter3ufammenhan$entliehe ?
3u großen oerwidelten Unterr.ebmungen, jur ©rfüßung biel-leicht manches alten, nützlichen ©unfdses, bleiben Weber Äräftenoch Seit genug übrig. 2>ie warnenbe ©timrne ruft: Veffeßebein rpaus! ©s iff bem Äranfen noch bergonnt, ehe es ju fpätiff, feinen lebten ©ißen ju äußern, Woburdj er über basberfügt, was er als ©tgentbum befaß, unb wie es nach feinen?5lbfferben gehalten werben foße.
2?er le§te ©ille! — ©cbon bas bloße ©ort erinnert at?bie ©id)tigfeit ber ©aeße. ©oß auch bas Sehte etwas fein,was an ^Ißtäglidjfeit ober wohl gar an Seibenfdjaftlidjfcit bentähnlich iff, Was Wir felbff Wohl immer traten ? ©oßen wirnicht noch unfern lebten ©illen jum Wobltbätigffetvunb fcßbnffen ©illen machen? ©ir nehmen nichts mitaus ber ©eit. 9?adt, wie wir eintraten, treten wir wieber aus