© r ft e Betrachtung.
SWatth. 21 , 3—5.
«Richtet nicht/ wenn ©ünhet gerben/
SRnfet nach Sem Sehe nichtUeber jte h«ab SBetbetbett/
©ottes Sonnet un& ©ericht.
SBelch ein Sammet / bloji ju wiffen/
Sßie ge hott ersitteen mögen !
gfiuchet ihnen nicht(Sie foBtenÄiniet ©ottes fein , wie wit:
Sonnten’S werben/ wenn ge wollten;
Seiet war ein SRenfch/ wie iht.
®af öe nach iem £ob auch leie« —
Sßer fann’s benfen/ «nb nicht heben?
SSÖer batf richten , wet oetbammen ?
Sßifit/ e« ig ein ©injiget/
Söelchet tichten nnb oetbammenttnb oergeben fann — bet #ere !
2öer ba geht — oecnehrat es Sitte I —
©ehe ju/ bag et nicht falle.
•Sin mit tiefem 2lbfcheu gemtfehtei ©rauen bwrd^bebt jebri©emütfj) beim Slnhören »on ber SBotfdtjafc einei © e Ib ft*«t o r b e $♦ Gri erfd^cint uni fcldje SEhat wie tin jcrreifenbcr2Biberfpruch aller unferer menschlichen ©efühle, mte bai un*natürlichste aller Verbrechen, inbem ei bie Siebe bei Sebeni»rrläugnet, welche jebem Süßurme, unb felbjt bem unglücffeligftenaller @efd)öpf& noch in ber 9Kitte feinei ©lenbei treu ju bleibenpflegt; wie ein Aufruhr gegen bte SDrbnungen ber (Schöpfung,inbem ber ©elbflmörber bte natürliche SEobeifurcht in fEobeiliebe»erfehrt, unb eigenmächtig ein SBerf bei ©chöpferi vernietet,bai nur bem (Schöpfer juftanb, fortjufefcen ober ju enben. Cfierfcheint folche SEhat ali tin Verbred;en, für beffen ©röjje biemenfdjlidje 3«nge feinen 9?amen, unb bai ©efefjbud; ber Vollerauf @rben feine (Strafe f;at,
SÖtr flehen jweifclpaft ba, ob wir in ber gcwaltfamen ©elbjl*»erfürjung bei Sebeni einen furchtbaren SDtuth bei Shäteri