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Sßater im£tmmel, ©u ©ir ewig ©(fidler, ewig Sangmüthiger,Schonenber, Siebenter! wie oft »ergaß ich ba« jlcherjte, unfchulbigfleurb ebrenroßfle ©tittel, ©lücffeligfeit in aßen f)äui({rf)en Ser?b<niffen unb in meinen übrigen gefeßfchaftlichen 53erbinbungen* ju grünten! — 93in ich nicht felbß ber erfte Sdjulbige gewefen,wenn greunbe gegen mich erfalteten, wenn Siberfacher erbittertergegen mich würben ; wenn geinte imrerfofmltcben #afj gegenmich einfogen ; wenn eblere SRenfchen t^re Sichtung für mich»erloren ? — S3in ich nicht ter erfte ©gültige gewefen, wennburch meine JpeftigFeit bie Jpeftigfeit Slnberer entflammt, turchmeinen 2Biberfpruth$geifl ber SBiberfpruch Slnberer gereijtwarb ? — Sjjabe ich burch meine JpCirfe gegen 33eFannte unb
Unbefannte nicht bie harten Urtheile Slnberer auf mich gejogen, «#&*
unb fonnte ich Schonung »erbienen , ba ich juweilen fo wenig ' t
fchonenb gegen meine beften greunbe war? Jpabe ich nicht bieißitterfeit in ihr dperj gegoffen, bie ffe mir nun burch ihr ^Betragen Mtiju fdjmecFen geben? * Ji
©tön jenbe$ SSorbtlb meinei geizigen Seben«, ©u fanftmüthiger %,
ÜRenfchenfreunb, 3efu« @hrißu$! göttlicher ©ulber ! werfe’ fcW,ich auch in tiefer SEugenb ©ir ähnlich werben Fömten? — %i)fottt’ ti ! benn meine ganje Sebeniruhe, mein ©lütf hangt »ont Siijdi
©afern bt’efer fernen ©eftnnung ab , bie ©u fo höflich in fraß
©einem SBanbel barfhßteß. Selig ftnb bie Sanftmütigen,benn ffe werben bie SCBelt gewinnen. Selig flnb bie griebferttgen,benn fte werben ©ottel hinter heißen! (SRattb. 5, 5. 9.)