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4 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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eine Sugenb, ©er SBetfe will nur ftriebe, gegenfeitige Sichtungunb fronende« betrugen beförbern, tooburch allem häuSlidbe-unb bürgerliche ©lücffeligfeit erwächfet; ber ©chmeidhier gefjt mit£ijl ju SBerf, will Setbenfehaften ju feinen ©unflen erwedfetuunb ÜÄenfchen nach feinen Slbftdhten leiten, ©er Sßetfe fühlt ebenbarin fei c Hoheit, fein ©lücf, bap et immer mit SSefonnenbeitunb in Freiheit »on mastigen 2eibenfd)aften hanbeln fann, ©erSchmeichler will Slnbern IBefonnenheit unb Freiheit rauben, in*bem er fle mit »erbtentem ober unoerbientem Sobe blenben obereinfchläfern möchte. ©anftmuth tfl in ber ©enfart be« ächtenGhriflen eine hertfehenbe (Stimmung be« ©emüth«; Schmeicheleinur ein für furje 3eit gewählte« Hilfsmittel, welches aufhört,wie bie Umflänbe änberit.

©er SSJtann »erbtnbe mit feiner ©anftmuth Sßürbe; ba#2Beib mit ber ihrigen freunblidhe Slnmuth. 3ener gewinnt,wenn er bei fliller ©letdbgültigfett auf ben SSerflanb berer wirft,bie ihn umgeben ; ba« Sßetb hingegen, tnbem e« burch £eut*feligfeit auf ba« Herj berer wirft, bie fr<h ihm nahen,

©er ©hrtfl trägt auch fein fdhwerfle« ©chtcffal mit Sßürbe;er fleht auch in ben gfeffrln be« Sürannen, ber ihn »erfolgt, mitSßürbe; audh gefchmäht, geläflert, »erfpottet unb »erahnt »om*Pöbel, hefrembet er btefen burch feine Hoh«t* ©anftmüthtg.unb gelaffen trug 3efu« bie 23efdhimpfungen, mit benen ihn eine* rafenbe SERengeSSolf« umringte; er fchalt nicht wteber, ba er litt;unter bem Hohnjaubbjen be« SSolfe« fchleppte er fein üreuj jurSttdhtflätte auf ben Stobtenhügel, aber feine Hoheit verlor erauch in biefem Slugenblicfe be« ©dhreefen« nicht. SOlit Sßürbe truger feine ©djmach, unb fprach er: 3h r Pächter ^erufalem«,weinet nicht über mich, fonbern über eudh unb eure ifinber!SOlit Sßürbe litt er ben fdhmerjlichott 5Eob, bap felbfl imPöbelftch Stimmen erhoben unb fpradjen: SBahtlich, tiefer »ft©ohn gewefen!

Sßte bie Sßürbe be« üllanne«, weldhe ftdh mit feiner Sanft*muth fo fdhön vereint, nicht leere, angenommene 3 ?erere i *ft'fonbern au« bem ©efühle feiner ßraft unb feine« Sßerthe« von-felbfl h«vorg:ht t fo geh* &»e freunbltche Slnmuth, mit n>el<h* r