ober Uebertretbu;;g. ©t'e rühmen pdf wopl noch £)anblungen,bie pe nie begangen paben. ©ie »ernidjten ntd)t nur ipr gangei93erbienß, wenn pe ein foid^eS um bai ©lücf bei 9tebenmenfd>enRatten, burdp bie Unbcfcpeibenpeit, mit ber fte ei in ©efeßfdpaftenweltfunbig machen, fonbern begraben ei unter bem Saßer berSäge unb 93erleumbung. ffiicpt leicht fpridht ^emanb »on er?ttnefencn SBopltpaten, opne bap fein Jperg »on meprern Saßerngugleicp befubelt wäre,
Sßopltpaten erweifen, bie uni äuperß ferner faßen gu tpun,bann feiern, unb felbß bem ©mpfänger auf ewig bie Jpanfc,RaeTd&e gibt, verbergen — bai peipt mit cprißlüber ©eelengröpewopltpun unb gütig fein.
ffiur aßgufelten pnbet man folcpe ©eelengröpe bei gewep»?liehen SÜScpUpätern, Unb wenn ipre 2ib|t(bten audj giemlid)rtin mären, fepen pe bocp nicht ungern, bap ei ber bemerfe,bem fte beifte^cn. Oft aber »erßepen pe fo wenig bie eble üunßbei SBopltpuni, bap pe mit ber gleichen $anb rauben, mit berpe geben; »ermunben, mit ber pe peilen, ©iei gefdjiept, wennfie bei ivgenb einer #ilfeleißung burcpaui babeibai 3tgcfü^1 bei ©mpfängeri nicht fronen. Siegeben fo opne Siebe, mit folcper itegßopenben 5?älte, bap bie@abe für ben (Empfänger wopl aßen SSertp »edieren mup. ©ie(Babe wirb gleicpfam gunt SoiFauf »om wiöerlichen 3lnblicfe bei©mpfängeri. — ©ie pdfen, aber mit folgern ©erränge, bap berSßcfdjenFte »on ber ©itelfeit bei #elferi in Serlegenpeit gefegtwirb, bie quälenber iß, ali bie erße iJiotp. — ©ie helfen, aber»ießeicpt erP nach fo öielen SSorwürfen, bap ipre ©abe ein ge?ringer SEroß für ben ©epmerg bei burd) ipre Unoorpdpigfeitgerriffeacn $ergeni iß. — ©ie pelfen, aber mit folgern £>od)mutp,bap ber, welchem geholfen wirb, erß in biefern Stugenblicf biegange JpilfloßgFeit feiner Sage erblicft, weil pe ipn nötpigt, »on©inem ben unwürbtgßen 23eißanb annepmen gu muffen. — 0iepelfen, aber fo unebel, bap ipre Sßopltpaten feine ßummbanFenbeSreubentpräne, fonbern nur bie SEpräne »erbiffenen ©cpmergci,ohnmächtigen Unwißeni erpreßen.