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$)fe fehlen feer Söofeltljätet.
SWatt&. 5, 42 — 48.
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$err, fegne mein Söe^rebe«^
Jftic&t bIo§ für mid) |u lehr«,
Slud) SWenfdjenfreunh ju fein/
Slud) Sintern gern |u nü^cttvS5e« Olüctef, ba« fte htfihen,
SWtd), wie be« mtinigtn, ju freu’n.
8e»eif icf> meine (Bütt,
©o fei mir ira ©emütheStiebt ©tolj nnb Prahlerei.
Stie tt)iß id) bie hefefjämtn,
$ie Gutes von mir nehmen;
SPtein $crj fei fieto von Äohnfudjt frei.
SSenn id) t»eö ®anfeä gähreffür 9Q3ohlthun and) entbehre/
©o »iE id) «ueh nicht ruh’n/
©leid) ®ir, «sch wstgefehen,
5>en Ärraen heijuikheit,
Unb unverbroffen rcohljuthm»!
Cs (ft füper, ju gebet»/ als ju n e & m e n. tttur bie aller#gemetnjte .Ipabfucht fd>ämt {leb nicht/ immerbar anjunehmen,unb fennt baS Jpochgefühl nicht, welches im SluStheilen berJreuben liegt.
(SS ift füper, ju geben, als ju nehmen. (Sblere 9ftenfd)enmeiben fogar, SBoblthaten ju empfangen, auch wenn fte ber#felben bebürftig waren. Bit fdjränfen (ich lieber ein. Bit »er#fagen (Ich SlßeS, um nicht ihrer Unabhängigfeit entfagen oberbaS fchmerjhafte (Befahl tragen ju muffen, baS empfangene ®utenicht errotebern ju tönnen.
(SS ift füper, ju geben, als ju nehmen« SBer ba gibt, h*tben (litten ©enup beS SewuptfeinS, irgenb ein fleineS obergröpereS ®lücf beförbert, unb (tch baburch irgenb ein Jperj oer#binblich gtntad)t ju höben. 2Ber ba nimmt, trägt tmmerbarbie ungefällige (Erinnerung, er fei eines Sinbern ©chulbner; erfühlt bie ttttenge feiner Ükrpflidjtungen »ergrüpeit, unb eben.