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4 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
297
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jwJjeft bid? bem ^etltgm ©aframent bei *Rad)tma$l£, um ba®©ebädjtniß feinel 2obel $u feiern mit banfbarent ©emütb: abererfuUft bu feinen lebten SSBißen ? 2cbß bu gang in ißrn, tat if l,s« feiner befeligenben Ce^re? 5Bar beine £>anf barfeit nicht Piekfeiefjt nur eine rorübergebenbe Kufmaßung bei ©efiibfl, nur einSßerf äußerer Knßänbigfeit unb ©ewobnbeit? Kd?, Ir-ßctuni, fagt 3obannel, nicht lieben mit SSBorten, noch mitber 3 un 8 f / fonbern mit ber 5Eßat unb mit ber 2Bftf>rhcit<i. 3ob. 3, 18.)

Unbanfbarfeit bat ihren Urfprung immer in einer gemißenfRobbdt bei ©emutbl, in bem ßJtangel jarter ©efuble, bie bineblern ßRenfdten, ben @bri|len, fdjmücfen faßen; in ber Kb*mefenbeit einer ©emutb, bie ba gern eingeftebt, baß fte burd)fleh felbfl wenig, burd? bie Jreunbfdjafi ber SJtenfchen p-'el, abernur burd? bie ©nabe ©ettel Kßel empfangen bat, Kßel geworben. ©ie bat ihren Urfprung in irgenb einer funblidte» 2cib.mfd)aft, bie fleh unferl £ergenl bemeiflerte, unb ift glrtchfam ber©ipfel Berfelben.

Km bäuftgften perleitet ber Seichtfinn jur SSergeffenbeitgenoßener SBobltbaten. 3b»» faßen wir baber am lebbafteßenhtfampfen, weil er einer ber gemeinten Jebier ift, burd? welchenmir bie Jpergen guter ßRcnfchen pon uni gurücffchrecfen, unb uninon ber geißigen ^Bereinigung mit ©ott entfernen. 3e mehr unfer©ebäduniß geneigt ift, bai Knbenfen empfangener Siebe ju per#lieren, um fo tiefer foßen mir ibm bafjelbe einprägen. SSBirsnüßen. el uni $ur bfiügßen Pflicht machen, feine ©efaßigfrß,feinen Jreunbfchafclbienß, feinen ©eiftanb in ber Sfotb an*junebmen, welchen mir nicht bei jeöer ©eiegenbeit gern unb willigauf irgenb eine SSBetfe erwicbern.

fliidßl perbinbet bie üRenfcßen unter einanber inniger, allbie 3ßabrnebmu*ng etnel jartfublenben Jperjenl, weldjel aufJreunbfd?aft unb KeußcrUng berfelben einen b°b tn SBtttßUnpermerfc neigen fleh folgern £erjen Slße Itebenb ju, wäbrenbber flatterhafte Seichtflnn balo mit aßen feinen anbern 5)«fommenbeiten peradßct, perlaßen, unb Pom Mißtrauen ber'SÄenfdjen begleitet, aßein flebt.