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4 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
286
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ßen »orlt'eb neunten, aße! ißr übrige!, ererbte! ober fauer er?worbene! SSermögen unter bie eft nur gu fe|>r bem ßJlüßiggangergebenen Ernten »erteilen woßten: wer würbe bann nocharbeiten ? £)enn nic^ al! bic Hoffnung gu einigem ©ewinne,nichts nl! bie JRotbwenbigfeit, ßch unb ben ©einigen bie Sieben!?bebiirfmffe gu »erfcfcajfett, treibt gur Arbeit, gum gleiß, guv©parfamfeit, gur Streue, gur ©ienßfertigfeü unb gu anbernchrißlidjen Stugenben an. ©arurn bat ©ott felbß bie ©uterbiefer Seit ungleich »erteilt, barum ßnb in allen Sehweitenunb unter allen SBälfern, unter ben gcßttetcn, wie unter Senwilöen, in allen Seiten SJeidje unb Slrmc, Sperren unb ©iener,SScfe^lcnb« unb ©eborchenbe gemefen.

Unb wahrlich, Iaffet un! bod; auf unfere 93efannten, auf biereidjen unb armen gamilien unferer ©täbte, unferer ©örferumberfeben, unb mir werben »on unferm ungerechten Sßorurtbeilbäte gurüdfommm. Sir werben un! halb übergeugen, baß beryieichtbum weber ©ünbe fei, noch gum ©ünber mache; fonsernbaß ber ÜJlenfch ben ßieichtbum wie bie Slrmutb erft mißbraucht,unb gum Serfgeug feiner @ünbe rnadjt.

Wer auch nur einige Scltfenntniß unt Erfahrung bat, wirbeingejleben, baß oft weit mehr ©efcheibenbeit unter Purpur unb<Seit>c gefuttben wirb, al! unter bem fdjlechten Mittel; baß oft inben ^aläßen ber SSornebmen mehr chrißlidje, ächte ©emutbwob«, «B in manchen ötirgerbäufern; baß oft bie angefebenßen,mächtigßen ^erfonen weniger ©folg haben, al! manche geringeSeute, bie auf ihr wenige! ©igentbum, auf t'br geringe! 2(mt> aufihre etmanigen Slaturgaben übermütbig unb ßolg finb; baß oft bieminber begüterten SJlenfdjen »iel ungerechter, »iel härter in ihrenUrteilen über "bie Soblbßbenben unb Reichen finb, al! biefc überjte. Sie »iel tugenbbafte gürßen, wie »iel rechtfdjaffme ©raaü*biester müßten wir »erbammen, wenn fie um ihrer irbifdjen ©üterwißen »erbammung!würbt'g wären! Sie »icl reidje gamüien,bie glcichfam im Ueberfluffe fchwimmen, leben für jich fdbß ßb rentbaltfam unb mäßig, um Slnbern beißrben gu formen!

©er ^radßaufwanb fo wenig an j!<h bem #eil ber Stdefcbäslid) uns eine©iui5e, al! e! ber ©muß See Sein! beim