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Cu bift, o 5lfferbtiligffer?— SEBeb«/wenn 25« unferer Sünbennullen jürnen, wenn Cu über unfere SKiffetbaten mit ung in«©eriebt gebe« wollteff! 2Ber Fönnte »or Cir beheben? 2Berfönnte fageit: Slfcer id? bin rein !
Culbenbe Sftenfcbenliebe, o bu freunbli<bfle unter ben(SbrtjTerttugenben ! 3<b offne bir mein £erg. Cu follff täbewohnen, unb mir auch in biefer 2Belt »oller UnooHFommen«beiten unb SWängel bauerbßfte ©tücFfeligFeit bereiten. — Cenn»ober fo »iel Jpaß, Streit unb ßwietraebt unter S3rübern?2Bober fo »tele UnoerträglicbFett unb Selbflquälrrei unter Qt}«gatten ? SÖober fo »iele SSttipbelligFetten unb Trennungen unter<8lutg»en»anbten? — Sieb, fte Fönnen ihre gegenfettigen gebierunb ©tbwa^beile« weber «biegen, noch mit derjenigen Schonungertragen, bie bem liebenben Jperjen biß Gfytiflcn geginnt.
Unb wenn bureb beleibtgenbe Schwachheiten / bureb an?ftößigeg, FranFenbeä ^Betragen, mein Unwille unb SKißmutbgegen biejenigen gereijt wirb, mit benen ich betfammenlebenmuß; wenn ich tabelbaft meiner eigenen Pflichten gegen Tabel*bafte »ergeffe: bann, mein 3efu$, mein heilige* SSorbilb, bannerfebeine Cu in Ctinern liebengwürbtgen Siebt, unb ermunterenticb, bie Tborbeiten unb gebier ber ÜKenfcben $u bulben, wieCu fte gebulbet b«ff/ unb wie ®ott im #immel fie ohne (Srmübenbulbet!