gumeidben, ma« bfr bodb eigentlich ben Umgang mit ibneraerft recht läßig macht, fo nimm jeberjett eine foldhtStellung gegen beine ßlebenmenfchen an, baßihre §efcler nidjt gegen bich §um 2lu«brucb fommen,,©ber bir menigßen« nidbt fdjaben fönnen.
0?« gehört nur ein geringer @rab »on Seben«flugbeit baju,um überaß ju »erbäten, baß bie SKenfdjen un3 nicht tbre tabein«#tBürbtge, fcbledße ©eite geigen. 3mmer fleht ei in unferer ®e#maß, entmeber burch wnfer ^Betragen fte $u bem, ma« anßänbigunb recht iß, gleicbfam jurücfßbrecfen, ober boch S« »erbäten,baß ihre Saßer un« feinen 3^achth«f »erurfadben, unb un« i»»erbrießlidje Sagen bringen.
$Du fennß bie ©djmacbbeit, bie geblerbaftigfeit bejfen, berbir ebenberfelben mißen juwiber iß. — Soblan, gib bu ftlbßnur feinen Slnlaß, baß er fleh wifcer bid) in feiner ©dßedbtigfeitoffenbare.
Senn ftdh bir, o Unfcbulb, bie SSerfü^rung nabt, nnb mitfebmeicbelnber Seibenfdjaft beine SEugenb untergraben miß, er#fd&eine mit jener Jpobeit, bie nur reinen ©eelen eigen iß, mit jenerfeßen (fntfdbloffenbeit, bie audb ben ©chamlofeßen erfchredft, unbbu mtrß ibm ben frechen SSRutb ju fernem 5Serfud)en geraubthaben. Ser e« wagt, bir etwa« ©chänbliche« anjußnnen, bembaß bu burch bein ^Betragen felbß ben Sßlutb baju gegeben. (5thält bich für ebrlo«, barum beßanbelt er bich mit @brloßgfett.
Senn ber Styling bal ^eilige laßern, ba« (Sbtroürbigelächerlich machen miß; menn ber Spötter bie ©dbmädjen Slnbererfebabenfrob an« Sicht gießen miß; menn bie Säßerjungen regemerben, unb bie üble ßiaeßrebe ein §eß feiern miß, um berSangemeile Abbruch ju tbun — lächle nicht §um ©potl be«Spötter«, bordbe nicht auf bie SSerleumbung mit auch nur fdjein#barem Soblgefaßen. Sein falte« Sdhmeigen, beine ©leichgültig:*fett mirb bie 5Bo«beit entmaffnen, unb ihren ßoljen .ßigel in ein@efüßl »on innerer IBefdbämung »ermanbeln.
Senn bu einmal metßt, melche Ulnläjfe e« mären, bie jmifebenbir unb einem Slnbern, mit bem bu beifammen ju leben genötigtbt'ß, Sortmedhfel unb ©paltung »erurfadbten, entferne mit