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SWflttb. 5/ 23. 24.
S« Su für bie Uebelt&ät«
Um ©ebulb bnt'd/ unb bit £a$Unf’rer @d)ulb getrogen M/
Unfer SNittler unb grretter!
£e&re/ me td) gütevollSWelne SJetnbe fegtten foD.
Seine fc&ränen, wie fle fl offen/Sll$ Sein Slug’ um rnidj geweint/Sag mid) fe&’n/ o S?tenfd)enfreunb!
niicö Ui’» Sein JOiut vergpffen*S«f auch id) vom ©rolle frei/SWeinem ffeinb 3öo&It&Äter fei.
$ein ©efcfjcift wirft fteit SKenfchen, wie fte nun einmal ftnft,fdjwerer, aß ftch mit Semanft aufrichtig ju »erahnen, »on ftemfte beleiftigt worften finft. ©a jlemmt ftd) mit trofjtger J?raft inihnen fter rob^thierifcbe trieft fter 9?ad)e unft 9Sergeltung«futhrentgegen ; fta wirft fter eigenwillige ©tolj, unter ftem SRamenfte« efteln ©elbflgefuhl«, laut, unft wifl fleh »on feinen Rechtennicht« »ergeben unft fpridht: Slnftere ^>aben fo nahe ju mir, aßich gu ihnen. 3$ bin nicht fter Urheber fte« 3*®ifte «, nicht fteranfangenfte Sheil gewefen, warum foß ich nun um ^rieften bittenunft greunbfehaft fuchen, aß wäre ich öer einjige ©chulftige?©a fudht fta« wifterflrebenbe Jperj, auch wenn e« ftie Pflicht fterSBerföhnlidhfeit wegjuläugnen nicht Rohheit genug hat, aßerlei33ef(jhöntgungen feine« Steigern«, ften erften ©chrttt ju thun, unfttaufenft fd)einbare 3(u«flüchte, um fte »or Sott, ften SKenfchenunft ft<h felbft ju rechtfertigen.
„@o wörtlich hat e« 3efu« nicht »erflanften," fagt man,„ftaft ich fogleid) nach einer alten, öfter »ießeicht frifch empfan*genen J?ranfung hingehen unb wiefter S3erföhnung anbietenfoße." 5lber wörtlich hat er e« »erflanften : bu follft gerafteftenjenigen, fter ftich beleiftigte, gum au«erwählten ©egenflanft,fteine« SSBohlthun«, fteiner ©ienflgefäßigfeiten madhen ; ftu ‘Joflfl«ben am wenigjlen fter §einft fteffen fein, fter ftein ^einb ifl.
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