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4 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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/llt unb fccit ^rciinb, ben ©dbulöigett unö fern ©djulöfofen. (5m

Nllf, »crftänbniffe« ju erfftrfen. ©« gefaßt» nidß. ©o erfalteten bieWhiI m | Jp er S cn nad) unb nad> immer mehr: fo fing man an, ftdj gegen#

i'shH * fettig immer mef>r übel ju beuten, aud? felbfl ba« Unfdjulbtgffe;

itlitt drbitferung {leigt; ©elegen^etten bieten ftcfj willig ber 9?ad)e bar;ktf gegenfeitig gefliftete ©d&aben bäuft liefe; bie SSerfö^nung wirb

Ui erfd) werter, bie Auägleidjung oft unmöglich; ber ©roß wirb

ging. Vergeben« waren nadbber äße ülagen; jeber oon benSeiöenben batte ftd> felbjl anjuflagen, weil er nid&t mit dfjriff#lidjer .Klugheit in jener ©tunbe ben Sßafertropfen bmgebenwoßte, mit welkem er einen Junfen auälöfcben fonnte, inbeffen ©efeoofe eine Jeuer«brunft lag,

©arunt »erachte feinen 3«>ifl, er fei nodj fo gering; »erachtefeinen ©egner, er bünfe bidj aud) nod; fo flein. SBillft b«SBeifer, wtllfl bu ßfenjl fein, fo gebe bin, unb forbere bie Jpanfeber Jreunöfcfeaft »on beinern 33ruber wieber, bie er bir enthieltenwiß, drbulbe lieber ein geringe« Unrecht, laß bir felbft eine fletneAufopferung gefallen; bu weftreft »ießetdjt einen unabfefebaren©djaben ab. ©pridj nidjt: aber warum foß ich ben erften ©dbritttbun; bin id>’« ßoefe lticfet, ber ben Anbern juerft beleibigte!© weißt bu benn, ob er nicht au« Sßtißoerftänbniß jtdj juerfl»on bir gtfränft glaubte ? Dlaube ibm feinen Srribum, unb bul;aß ben £riumpb, bir ein Jpcrj wieber gewonnen ju bähen,©pricb mdit: aber ber mid? |t«ßt, ift ein fd;(ed)ter, ungerechter,boefeafter SOlenfcfe! ©ei bu ber ©effere, fei bu ber waftre d^rifl,

einjiger SBaffertropfen hätte im Anfang genügt, ben Junten ju»erlöfcfeen, ber »ernadjläfßgt glimmte unb fortglimmte, bannjur Jlamme warb, bann jur Jeueräbrunjt, welche erft »on©«nach ju ©emaefe auffdßägt, bann »on #au« ju Jpau« fährt,bann »on ©traße ju ©traße rafet. ©in einjige« rnilbe«, »er#ftanbige« SfBort, eine einjige gegenfeitige drflärung wäre oftb‘inreid>enb gtwefen, ben erflen Keim be« anfangenben 2BJiß#

«4 fo glaubte {tefe jeber £l)ttl »on bem anbern ftärfer gefränft; bie

mir utttxräntcrlid), unb ber ipaß gebt ju ben Kinbern über.

©ie« iß bie ©efcbidjte oieler großen Jeinbfdjaften, in beneit„kto bäuältefee Sßoblfabrt unb 3lube unjäbligtr 9Jtenfd)en ju ©runbe