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23.
©et (Sl)t*tft un& feine 5öibetfad)er.
9Hm. 12 1 17. 2t.
©ott/ (d) n>tH gerecht unb billig©egen meine {feinbe fein;
Seinen brüten , lieber willig(Jebem/ bet mid) Mnft/ ueräd(j'rt.
$«b’ icfj SOTae&t, icf» will ffe nti^eit /
®en löebrnngten ju befd)ü&en;
©ilett, wo Sedaff ne fTe^ett /
Sbnen liebreich beijufk&ett.
@elbft ber attergerechtefte , ber menfhenfreunbluhfle 'D'ienfdjfamt auf (Jrben nicht of)rtc @egner fern. 3c mannigfaltiger unb»erfochtener feine ^er^ältniffe ftnb, je größer tfl bie 3*bl feinerfSiberfacher, feiner Stabler unb berer, bie i^m übel motten. (SSijt alfo nur ein eitler S£raum, ficf einjubübm, man fönne aufü5rben feine £age gang ebu* •ßampf, gang ohne Streit, in fußer$ftuf>c jubringen ; man fönne ftdj gleicfcfam fefjon bienteben einen^Bcrbintmel fchaffen, ber burcf) feine 3rotttrc»bt geftört mürbe.
Süßer mar gerechter in feinen ipanblungm, fanfter in feinem©eftnnungen, alö 3efui, ba« ebrmürbige SSorbilo menfdüicherheilig feit? <5r, bie Siebe fclbff, bejfen SBitte e« immerbar gemefen,jt<& gurn #eil ber Sterblichen freubig aufguopfern ; er, ber inber ©nfamfeit feine« Schmerje« Sfränen meinte, unb feinen(üßern Q3eruf fannte, at« bie S^^ränen 5lnberer ju troefnen —felbjl er mar nicht ohne geinbe. Süßte er bie bfucblertfchett^>^arifaer »erfolgte, »erfolgten fte ihn bi« jmn £obr. So fab manfrüher ober fpater atte großen unb guten ttJtenfhen int j?ampfmit ihren 3«tgen offen, »on benen fte »erfannt, ober mit tieferSchwach »erurtheilt mürben. SBaren aber auch bie 93effern unterbest Sterblichen nicht frei »on 3*®iff unb £aber , ben fte gumeiben fachten: um mie »ie! meniger fonnten bann bie Sd)ted)ter-gefronten, bte Seibenfhaftootten, bie ihren 53egterben feinen3«um anlegen moßten, ohne 3<*uf unb £aber bleiben !
SBenn ich aber ernflbaft unterfuche, mofter fo »iei Uneinigfeitrnter benttJlenfchenentfprtnge, unb marum jte fUj bie flüchtigen