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4 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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3u ben rounberfchm 2Bieerfpnid)en im 9Rm'^en »erbietitfcei Siefen auch öer gejagt ju »»erben , bag man oft, ohne mirfeiner Sage jufrieben ju fein, fte gegen Mnbrre preifet, unbfogar mit ihr prahlt unb »teile d)t im Mugenblicf, ba man<jße llrfadje (?ätre, ftd) feine* Srbenloofe* ju freuen, »erDriegltd)wirb, nenn Mnbere r* beffer ju hüben feheinen.

3n beiben gatten »errdtb ber ttJtenfd) eine groge ©i»t»äd)efeine* ©emütbe*. 3 lt)ar ba* Sßoblgrfatten / »»c'd>e* »»ir anunfern eigenen 5$oUfommenbei'en buben ; bie greube über ba*SEoblgetingen mehrerer Unternehmungen unb Mrbeiten ; ba*Vergnügen, »»eiche* t»ir beim Mnblicf unferer angenebmen SSereSjä!t»tffe im ^äuel d)m unb bürgerlichen Jeben empfttben , ittfebr natürlid), unb macht einen ftijed be* t'rbifchen ©lüde* au*,welche* bod) immer ba* 3i f l unferer QJituben ift. Mbcr btefefrohe ©timmung, tn »»eiche un* unfere 93or;üge »erfe^en, ifl»ehl feiten ffürmifch ; unb nenn e* bie greuce jut»e:len beiunoerbojften (Jrfeheinungen be* ©liicf* ijt, mirb fte nimtal* »ettanhaltenber ©auer fein, ©er reine Muecri.cE innerer 3ufrieöenbettift ein heitere* 2Befen, welche* ftd», aud» wenn mir rinfam ftnb,sticht »on un* trennt, unb ftd» gegen anbere S0?enfd)m in einemfreunblidjen SSoblmotten unb in Sheilnahme an ihrem ©lucfe,In tröffenben unb beruhigenden 3 »fprüchen äugrrf. ©cm» nurr»rr froh tft, h<d bie lehenbigfle ©ehnfucht, auch Mnbere frohfehen unb froh j u machen.

5Jtan fann hingegen mit »ider ©id)e»bdt glauben, bag brr,t»c!d):r »nit feinen 5$orjügen, mit fernen ©lucf egaben gegenSlnbere gern prangt, feinc*t»eg* jufrieben, fonbern in feinemÜJnncrften benned) unglücflich fei.?er gd) gefliffentlid) ba*Mnfehen gibt, e* bleibe ihm nicht* ju tsunfdjen tibi ig; »»er gernPo« bem fpricht, ma* er höt, bem fehlt noch »iel! Sßcr gern be«haupten mödge, ober wabrnebmen lägt, n>a* er hefige, fei alle*beffer, »ortrefflidter, al* anbere* ber gleiihm Slrt, i»a* ilnöerehegten: ifi nid)t jufrieben mit bem, »»a* er beugt, ©esoöbnltd) »ft** nur fein Unnuub, ber fid) gern felbjt täufd»en mödne ; fein©tolj, ber Mnbern nicht »»eichen möchte; feine ©itelfeit, welchegeh gern ba* Vergnügen ge»»ähren möchte, beneioet ju fern.

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