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4 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
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ff« muß gute« unb gefühfooßen SDfccnfchen, ti muß wahrhaftehrißltcben ©emüthern beinahe noch mehr baran Kegen, wiefie einen ?8rucb ber grttunbfdjaft »crhüten, al« wieße if>n »crfceßer«. ff« muß am meißen bemjenigen baran liegen,ber wfrFlid) noch ber Sßonne eine« »ertraulicfcen Umgang« mitenter ihm thtuern ^erfon genießt, unb burcf) fetten greunb?fd)aft«brucb ben angenehmßen ©enuß feine« Sehen« etnbüßenmürbe, baß er bie (Störung feiner gegenwärtigen ©lücFfeltgFeitverhüte.

SCBobl benft 3«ber: bie« nicht ferner aßein bie Siebe leid)tg!äubtg unb »ertrauen«», fonß wäre ße nicht Siebe.UnjäbK'gc erfuhren bie« Ungtücf, weil ße e« nicht glaubten,weil ße ßdj für wetfer unb ßärfer gelten, al« ße waren; weifße wähnten, ßd) unb ihren §reunb ober ihre greunbin auf ba«IBeße gu Fennen; weil ße ßd) für aßjufcß geliebt meinten, al«i>a« jemal« eine Trennung fbldjer ^perjen, eine eintretenbe ^alte,«ber gar ein unerbittlicher £ möglich wäre.

$ ? orßcht gu aßen ©Ingen§e. 5lud) hier, 3 e,t / ©elegen?beiten, ffrfabrungen unb manche unvorhergefehene ffreigniffeänbtrten fefcon manchen Sinn, unb gewöhnlich h«t unter getrennte«Jreunten ffiner fo viel gur 3«ßcrung ber ßhönen SBer^ältniflrgewirft, al« ber 9lnbere.

S3orßcht gu aßen Dingen$e! Du bebarfß ber 58orßd)t»teßeicht weniger wegen ber ©emüßtfart beine« Jreunbe«, al«wegen betner eigenen, ©ei auf beiner .f)ut gegen bich felbß;nicht fo fchr gegen ihn, ben bu Fennß, ben bu »ießeidjt fchoregeprüft unb bewährt gefunben haß» 3« »feien ©tücfenlerntman 5lnbcre weit halber Fennen, al« ßth felbß.

S33ißß bu bie greunbfehaft beine« greunbe« mit ©icberb^unb un»erle§t bewahren, fo wirß bu bie« nicht fo fehr bfoßSurch bie ^nntgFeit ober gar Seibmfchaftltd)Feit beiner 3unet'gung»erwögen, al« baburd?, baß bu ihm burd) beine Hanb*lungäweife gegen thn unb 2lnbere, burch beine£ ugenb, burd) fortfehreitenbe SSereblung, eintßeiaenöe Hochachtung unb Siebe einflößeß. Seibernfdjafi!id)e3ärtlichFeit Fann guweilen gubringlich unbläßtg werben;