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ff« muß gute« unb gefühfooßen SDfccnfchen, ti muß wahrhaftehrißltcben ©emüthern beinahe noch mehr baran Kegen, wiefie einen ?8rucb ber grttunbfdjaft »crhüten, al« wieße if>n »crfceßer«. ff« muß am meißen bemjenigen baran liegen,ber wfrFlid) noch ber Sßonne eine« »ertraulicfcen Umgang« mitenter ihm thtuern ^erfon genießt, unb burcf) fetten greunb?fd)aft«brucb ben angenehmßen ©enuß feine« Sehen« etnbüßenmürbe, baß er bie (Störung feiner gegenwärtigen ©lücFfeltgFeitverhüte.
SCBobl benft 3«ber: bie« iß nicht ferner — aßein bie Siebeiß leid)tg!äubtg unb »ertrauen«»oß, fonß wäre ße nicht Siebe.UnjäbK'gc erfuhren bie« Ungtücf, weil ße e« nicht glaubten,weil ße ßdj für wetfer unb ßärfer gelten, al« ße waren; weifße wähnten, ßd) unb ihren §reunb ober ihre greunbin auf ba«IBeße gu Fennen; weil ße ßd) für aßjufcß geliebt meinten, al«i>a« jemal« eine Trennung fbldjer ^perjen, eine eintretenbe ^alte,«ber gar ein unerbittlicher £aß möglich wäre.
$ ? orßcht iß gu aßen ©Ingen nü§e. 5lud) hier, 3 e,t / ©elegen?beiten, ffrfabrungen unb manche unvorhergefehene ffreigniffeänbtrten fefcon manchen Sinn, unb gewöhnlich h«t unter getrennte«Jreunten ffiner fo viel gur 3«ßcrung ber ßhönen SBer^ältniflrgewirft, al« ber 9lnbere.
S3orßcht iß gu aßen Dingen nü$e! Du bebarfß ber 58orßd)t»teßeicht weniger wegen ber ©emüßtfart beine« Jreunbe«, al«wegen betner eigenen, ©ei auf beiner .f)ut gegen bich felbß;nicht fo fchr gegen ihn, ben bu Fennß, ben bu »ießeidjt fchoregeprüft unb bewährt gefunben haß» 3« »feien ©tücfen •lerntman 5lnbcre weit halber Fennen, al« ßth felbß.
S33ißß bu bie greunbfehaft beine« greunbe« mit ©icberb^unb un»erle§t bewahren, fo wirß bu bie« nicht fo fehr bfoßSurch bie ^nntgFeit ober gar Seibmfchaftltd)Feit beiner 3unet'gung»erwögen, al« baburd?, baß bu ihm burd) beine Hanb*lungäweife gegen t’hn unb 2lnbere, burch beine£ ugenb, burd) fortfehreitenbe SSereblung, eintßeiaenöe Hochachtung unb Siebe einflößeß. Seibernfdjafi!id)e3ärtlichFeit Fann guweilen gubringlich unbläßtg werben;