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© e f> t* o <6 e n e greunfcfchaft.
©pt. ©fll. 18/ 19.
«üblich iü/ wenn ©chweflern, ©tfib«fticMtd) bet einanber üttb/
Unb wie eines ÄeibeS ©liebetSintg unb »ettrÄgHd) finbjeiner jatt ben Stnbern ehrt,teinS b«S Snbete perfehrt.
Sch, }u ihnen $u geboten/
«Bit lief) liebeooB bemüh’«/
Seine WtöbWeit ju übte«/enget $er$ «n §et} j« jieh’«/
©tets ben Mnbern ju etfreu’n —
Diefer Pflicht «iB ich mich njeih’n!
5v'ein Anblicf iß trauriger, als eine §amtlie »oft 3 ai1 ^UnfriebenÜ — Seiber iß er gar nicht feiten. Sir feiert juwetlenleiblühc trüber gegen einanber fo gleichgültig, fo lieblob, ja fofeinbfelig, alb w«m fte nur barurn unter einem SKutter^erjengelegen, nur barum »on ber gleiten SJtutterbruß genährt worbenwären, um ßdj in tf;ren ©enFarten unb Sünfc&en auf ewig gutrennen. Sir fefcen juweilen ©djweßer gegen ©dbweßer founfreunblidj, ge^äfftg, unoerfölmlicb unb in fortwährenber tymltdjer Erbitterung leben, baß e$ auch ben frembeßen 3«ßha«teerfdjrecFt. 3a, eS ift nur aUjugemcfmlid), baß 93lut$»erwanbteunter einanber in weit weniger herzlichem Einoerßänbniffe leben,ali mit gremben; unb ftch unter einanber weit weniger ©iei#gefäßigfeiten leiften, aW ße gang unbefannten ^erfonen leißenwürben, wenn ein Anlaß baju erfdhiene.
gragt man ßth nach bent ©runb biefer ©IctchgültigFeit oberbiefeö Raffel, fo iß er feiten erljeblidj* ÜJtan hat ßch einanber nurßleintgfeiten »orjuwerfen, welche oft nicht ber SOtühe werth ßnb,erjagt ju werben; ja bie man ßd) fogar ju ergäben fcharnt,weil man »oraua ßeht, baß Fein ÜKenfdj biefelben wichtig genugßnben würbe, als eine Urfache fo tiefer Erbitterung ju gelte«.Sftan begnügt ßch bähet int Allgemeinen, nur bie unverträgliche