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4 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
43
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bebauernfccm Slchfelgucfen beflo lieber unterhalt man ficfj»on ben SOtängeln foldjer ^Perfonen, bie fchon ein gewiffeb goberrungen haben. Unb je allgemeiner ein 5Bann geachtet, jeemjtger fcfjeint man bemüht, bab ®ute, wab er beߣt, in benSlugen Slnberer ju »erflehtem. 9Dlan follte faß glauben, eb fei3ebem eine große 5««»* , nur unter fdßechtcn unb »erädßlidjen^erfonen $u leben, baß man fo eifrig, auch bab SBerbienfl#»olle unb ©länjenbe $u »erbunfein,

@b auffatlenb, baß man red) tfd) aff men Leuten gewöhnlicherß bann 9ied)t wiberfahren läßt, wenn fte tobt ßnb; baß manißre Seroienße ohne fränfenbe Schmälerungen ehrt, wenn jiegegen unfer £ob unempßnblich ßnb. SBoher bieb? *prüfe bichfelbß! Siß bu »on biefer uneöeln ffteigung, bab ©ute an Slnbemju »erfleinern, frei? .!paß nicht, wenn ^emanb einen »einerSefannten »rieb, 9feij gefühlt, ben Eobrebner etneb Seffern gubelehren, feine Semunberung ßerabgußintmen, unb bie gehlerbeb ©epriefenen bemerfbar gu machen ?

SBcnn wir bie ©efchichten beb SÜterthumb lefen, wie fef>rbetrübt eb unb, gu erfahren, wie man fafl gu allen 3 e <ten bieSßohlthäter beb menfcßlichen ©efdßecbtb, fo lange ße am Erbenwaren, »erachtete, »erfleinerfe, fogar mißhanbelte unb »er*folgte! SBir nennen biefe fleinherjigen Sabler , biefe hlinbenVerfolger noch brüte mit fchimpflicßen Dlamen. Unfer $nnerebempört ßd), wenn wir »ernehmen, wie man benan, welchennach bem Sobe (Jbrenfäulen unb ©enfmäler errichtet würben,im Eeben oft faum Nahrung unb Dbbach gab !

Unb ßnb wir beffrr, alb jene Unterbrücfer fremben 9lubntb ?^anbeln wir nicht noch, wie fte? Unb woher rührt biefer$ang, bab Serbienß Slnberer gu »erfleinern ?

Sei Sielen ift eb in ber Sl;at nichtb alb bie SBirfung einebunreinen, bobhaften ©emütßeb, weld)eb alleb Scjfere haßt unbläßert, wai i\)m felbjt fehlt. Gfb ber 91 eib tn unoerhüßter©chänblichfeit! 2Bir erfennen ihn leicht. £r empört ftchgegen bab ®ute, wab man »on ihnt nicht fagen fann. (5rnimmt, um feiner SBirfung ßcher gu fein, alle ©eßalten an.Salb ergießt er ßch leioenfchaftlich in giftigen Slnmerfungen;