Druckschrift 
Erster Band (1800)
Entstehung
Seite
115
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Die Nerven spitzen sich gegen dasEnde zu, und machen das ans, was wirsinnliche Werkzeuge nennen. Es sind dieEnden, die nach außen sichen, und dieEindrücke der Welt empfangen. Diesesind vcrmuthlich ohne unser Wissen be-schäftigt, und beständig wach. Es gibtalso bcy dem Menschen, von der Spitzeder Nervenfasern an nach innen zu ge-rechnet, eine Schicht, die beständig inArbeit ist, und vcrmuthlich, während siein Arbeit ist der Seele Begriffe zu Zufuh-ren, nicht auch in Arbeit seyn kann, sichselbst zu erhalten und das Verlorne zuersetzen. Diese Theilc ruhen also in demZeiträume des Ersatzes. Wir scheinennur zu fühlen, wenn wir wirken, nichtwenn wir für die Wirkung sammeln.Was wir dann empfinden, ist vielleichtbloß Empfinden deS Wohlbefindens. ES

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