- 8 ; -
moralischen Vcwußtfcyns gerechnet, undich möchte fast sagen, sich hinter diesenSalz versteckt, um einem glauben zumachen, man fey moralisch krank, wennman die Behauptung nicht versteht. Hat-ten die Erfinder dieser wohlgemeintenSatze anerkannte Jnfallibilitat, so könnteman sieh gewöhnen ihre Satze wahrzu finden, und sie könnten von ihrerSeite sprechen: dein Glaube hat dir ge-holfen. —> Aber was ist für den Men-schen ein solcher Beweis für die Cristen;Gottes und der Unsterblichkeit, den znverstehen, oder eigentlich zn fühlen, unterTaufenden kaum Einer fähig ist? Sollder Glaube an Gott und Unsterblichkeitwirklich in einer Welt wie diese nützen,so muß er wohlfeiler werden, oder er istso viel wie gar keiner.
F 2