was mir ihn merkwürdig macht, ist die-ses: Wer erinnerte mich im Traume andas Kind? Ich war es ja selbst, demder Umstand einfiel; warum brachte ichihn nicht selbst im Traume als eine Erin-nerung bey? Warum schuf sich meinePhantasie einen Dritten, der mich damitüberraschen und gleichsam beschämenmußte? Hatte ich die Geschichte wachenderzählt, so wäre mir der rührende Um-stand gewiß nicht entgangen. Hier mußteich ihn übergehen, um mich überraschenzu lassen. Hieraus läßt sich allerlei)schließen; ich erwähne nur Eines, undgerade das, was am stärksten wider michselbst zeugt, zugleich aber auch für dieAufrichtigkeit, womit ich diesen sonderba-ren Traum erzähle. Es ist mir öftersbegegnet, daß, wenn ich etwas habedrucken lassen, ich erst ganz am Ende,wenn sich nichts mehr ändern ließ, be-merkt habe, daß ich alles hätte bessersagen können, ja, daß ich Hauptnmständevergessen hatte. Dieses ärgerte mich oftlehr. — Ich glaube, daß hierin die Er-
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