liebendem Ernst, in frommer Selbstaufopferung, zu pflegen.Alles Andere wird »erkünstelte Kunst, die nur am Aeußernstreift, nicht in die Tiefen des Gemüths dringt.
Willst du von diesen Gemüthstiefen aus die ErziehungSeiner Tochter beginnen, Vater, Mutter — das unfehlbarste,das einzige Mittel liegt in der Religion Jesu Christi! OhneReligion ist keine Wahrheit, keine Liebe, keine Tugend, nurVerstellung, Flitterglanz und verschleierte Leidenschaft; ohneReligion keine Seelenschönheit, kein häuslicher Friede, keinTrost in Schmerzen, kein Much in schweren Stunden, sondernKur Ziererei, Rechthaberei, Herrschsucht, Leichtsinn, Gefall«süchtigkcit, Vernünftelci und verzweifelndes Leben.
Ein betender Jüngling, eine betende Jungfrau sind mirrührender und erhabener , als der betende Greis. Denn dortsehe ich die Unschuld reden zum Allerheiligsten.
Lieblich und schön sein, ist nichts, aber ein Weib, das denHerrn fürchtet, soll man loben!