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Börsen-Handbuch oder gründliche Darstellung des gesammten Börsen-Verkehrs und der Staatspapier-Geschäfte : enth. d. praktische Anleitg zu deren Berechnung ... ; mit histor. Einl. über Staatsanleihen u. deren Tilgung
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bis 1815 stürzte den preufsischen Staat ineine grofse Schuldenlast, die gegenwärtig,so weit sie fundirt ist, 180 Mill. Thaler be-trägt, so dafs die Zinsen und Tilgung der-selben etwa i des ganzen jährlichen Einkom-mens, das auf 50 Mill. Thaler angeschlagenwird, hinwegnimmt.

Der preufsische Staat hat jetzt folgendeEffecten auf dem Papiermarkt.

I. Staatsschuldscheine.

Diese Verschreibungen tragen 4 Proc.Zinsen, die gegen Coupons am 1. Jan. und1. Juli ausbezahlt werden. Die Schuldscheinelauten auf den Inhaber im Betrag von 25,50, 100, 200 bis 1000 Thaler, und jeder istmit 10 Coupons auf 5 Jahre versehen. NeueCoupons erhält man gegen Vorzeigung derScheine. Der Tilgungsfonds kauft jährlichfür 1 Mill. Scheine nach dem Börsencoursezurück, so lange dieser noch unter Paristeht, sonst aber geschieht die Rückzahlungdurch Verloosung. Man schätzt die nochvorhandene Masse dieser Scheine auf etwa112 Mill. Thaler.

II. Erstes englisches Anleihen.

Dieses Anleihen wurde 1818 mit Roth-schild in London (ä 71 Proc.) negociirt, undbetrug 5 Mill. Pf. St. im Zinsfufs zu 5 Proc.