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Börsen-Handbuch oder gründliche Darstellung des gesammten Börsen-Verkehrs und der Staatspapier-Geschäfte : enth. d. praktische Anleitg zu deren Berechnung ... ; mit histor. Einl. über Staatsanleihen u. deren Tilgung
Entstehung
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II. Partial-Obligationen.

Es sind dieses Lotterie-Loose, das Stückzu 50 Gulden im 24 Fl. Fufs vom Dec. 1820datirt. Die ganze von den Landständen ga-rantirte unverzinsliche Anleihe, welche, lautBekanntmachung vom 8. Sept. 1820, durchdas Wechselhaus Goll und Söhne in Frank-furt am Main und den Hof-Bankier S. Ha-ber sen. in Karlsruhe, zum Bedarf der Amor-tisations-Casse, negozirt wurde, bestand aus100000 solcher Obligationen, deren Gesammt-betrag demnach 5 Millionen Fl. war. DieObligationen sind auf den Inhaber gestelltund in 1000 Serien abgetheilt, jede Seriealso zu 100 Stück. Jährlich, am 30. Nov.,wird eine, durch den Plan der Anleihe, imVoraus bestimmte Anzahl Serien gezogen,und die herauskommenden Loose dieser Se-rien werden dann, mit gewissen Gewinnsten,die sie planmäfsig treffen können, zurückbe-zahlt. Die erste Verloosung fand 1821 statt,wo 24 Serien, d. i. 2400 Loose zurückbe-zahlt wurden, die mit den Gewinnsten 250000Fl. betrugen. Die ganze Anleihe soll nach23 Jahren getilgt seyn, die letzte Verloosungdemnach 1843 statt finden. Die Summe al-ler Gewinnste, die in 23 Jahren bezahlt undauf die jährlichen Verloosungen eingetheiltsind, beträgt 5230358 Fl., also etwas über4^ Proc. Den Gewinnverloosungen geheu