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Die Knoclien sind kaum etwas verändert ; siezeigen nicht die Kalksinter - Incrustationcn , welche ,wie es bei manchen Knochen-Breccien der Fall ist,bis in die Höhlungen der langen Knochen hineingc-dnmgcn sind.
Die Kaiksinter-Bildungen hängen als Stalactitenvom Gewölbe herab und bedecken als Stalagmitendie Wände und die Sohle. Sie sind von ganz neuerEntstehung und fahren fort, sich zu bilden, in man-chen Höhlen selbst mit einer grossen Geschwin-digkeit *).
Man findet viel seltener Bruchstücke von Stalac-titcn in der Knochen-Breccie cler Höhlen , als in der-jenigen der Spalten.
Dicss sind die hauptsächlichsten und ausgezeich-neten Thatsachen , welche die Knochen-Höhlen ge-liefert haben. Da man niemals, in irgend einer la-gerhaften Gebirgs - Bildung , so jung sie auch seynmochte, wirklich verschlossene Knochen - Höhlen ge-funden hat, so kann man behaupten , dass die Kno-chen-Breccien der Höhlen, wie die der Spalten , derletzten Umwälzung der Erde angeboren, und folg-lich der Epoche der Diluvial-Bildungen , in welchewir sie setzen; Herr Cu vier deutete dasselbe auchschon an **).
*) Vergl. oben S. 328. N.
**) HerrBuckland (Reliquiae diluvianae) sagt auch,