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Nicht veil jene Gebirgsarten noch nicht an derOberfläche der Erde existirten , als diese Aushöh-lungen sich öffneten oder wenigstens sich ausfülltensondern weil sie wahrscheinlich durch ihre Lage,Structur und Gefüge nicht so sehr zur Bildung sol-cher Oeffnungen und Aushöhlungen geeignet waren,als der Jurakalk , finden wir diese Erscheinungen inandern Formationen seltener.
Da diese beiden Arten von Vertiefungen untersich die grösste Analogie darbieten , so müssen ivirerst ihre gemeinsamen Cliaractere untersuchen, ehewir die besondern ins Auge fassen.
Diese Oeffnungen finden sich , wie wir eben be-merkt haben, gewöhnlich im Jurakalk. Die Ivno-chen-Breccien sitzen in den unregelmässigen, sich nichtsehr weit erstreckenden Spalten, welche die Schich-ten durchschneiden. Die Knochen-Höhlen sind da-von verschieden durch ihre oft auf mehrere hundertMeter sich erstreckende Ausdehnung, durch ihrewinklige Gestalt, ihre Verengerungen und Erweite-rungen , welche zuweilen ungeheuere Höhlen bilden.Aber von den Brcccien - .Spalten zu den Knochen-Höhlen giebt es, wie wir sehen werden, so unmerk-liche Uebergänge, dass die Scheidung eben so schwie-rig als zufällig erscheinen muss.
In den Einen und den Andern sind die Wändeuneben , mit wenig tiefen Eindrücken versehen, dieim Innern, an den Ecken und Kanten abgerundet er-scheinen ; nicht als wenn ein fester Körper sie abge-