Behauptet man gleich nicht, dass sie , wie die Ein-gebornen wähnen, gleich den Maulwürfen unter derErde wohnen *) , so glaubt man doch sie im hoch-liegenden Norden annehmen zu können , wohin bisjetzt noch keine Reisenden gekommen wären. Wennauch bisher nur wenige Gegenden Siberiens mit Auf-merksamkeit durchsucht sind, so darf man dessenohngeachtet hierauf kein Gewicht legen , weil sichdieses Thier doch einmal lebend den Eingebornengezeigt haben würde, da seine verkalkten Gebeineüberall in so grosser Menge Vorkommen. Daher kön-nen diese Ungeheuer wohl nicht auf dem festen Lande
*) Dieser Meinung der Einwohner Siberiens soll sogarnach Einigen der Name Mammont oder Mara-mouth seinen Ursprung verdanken; Mamma be-deutet Erde in einigen tartarischcn Mundarten. An-dere wollen aber jene Namen aus dem Arabischenvon Behemoth herleiten, W'ornit im Buch Hiobein grosses unbekanntes Thier bezeichnet wird, odervon Mehemoth, ein Beiwort, welches die Araberdem Elephanten (Fi hl) zu geben pflegen, wenn ersehr gross ist.
Die Fabel von dem unterirdischen Aufenthalt desMammutlis kömmt auch bei den Chinesen und zwarin sehr alten Schriftstellern vor. Cu vier beweisstdieses durch Anführung mchrer Stellen aus solchenSchriftstellern. Sie nennen das Thier Tyn-schuoder Y n s c h u. Vcrgl. Cu vier ßecherches sur lesossernens fossiles.. T. I. S. 142 f.