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Klöster für Krankenpflege oder Erziehung:
Barmherzige Brüder zu Breslau, Neustadt, Pilchowitz.Barmherzige Schwestern (Elisahetlierinnen) zu Breslau,Culm.
Magdalenerinnen zu Lauben.
Ursulinerinnen zu Breslau, Erfurt.
Meniionitengenieiiulen.
Tilsit, Königsberg-, Elbing, Ellerwald, Tiegenhagen, La-dekop, Heubuden, Marienburg, Krefeld, Neuwied.
Im Ganzen etwa 16000 Köpfe.
Militair.
Die Stärke der Armee im Frieden beträgt nach einigen An-
gaben .121,916 Mann
vom Feldwebel abwärts.
Die Kriegsreserve und die Landwehr des er-sten Aufgebots beträgt mehr als. 230,000 —
Die des zweiten Aufgebots . 180,000 —
Angestellt waren dabei im Anfänge des Jahres 1829:
1 General-Feldmarschall, 12 Generale der Infanterie und
Kavallerie, 32 Generallieutenants, 68 Generalmajors, 120
Obersten, 88 Oberstlieutenants, 478 Majors, 1311 Kapitäns
und Rittmeister, 1084 Premierlieutenants, 2879 Secondelieu-
tenants; zusammen 6073 Ofiiciere.
Orden und Ehrenzeichen.
1) Der schwarze Adlerorden gestiftet 1T01 von Friedrich I.
2) Der rothe Adlerorden , gestiftet 1T34, vom MarkgrafenGeorg Friedrich Carl zu Brandenburg und Baircuth. ImJahre 1792 wurde er von Friedrich Wilhelm II. mit ei-niger Veränderung der Insignien zum Ritterorden seinesHauses erklärt; im Jahre 1810 von Friedrich Wilhelm III.mit einer zweiten und dritten und im Jahre 1830 miteiner ersten Abtheilung der zweiten Classe vermehrt,und ihm das bisherige allgemeine Ehrenzeichen ersterClasse als vierte Classe hinzugefügt.
3) Der Orden pour le merite (Militairverdienstorden), gestif-tet 1740 von Friedrich II.
4) Das Militairehrenzeichen alter Art (die goldne und silber-ne Medaille), von Friedrich Wilhelm II. gestiftet.
5) Das Militairehrenzeichen jetziger Art (lr und 2r Classe),goldene und silberne Medaille (seit 1814 statt der gol-denen Medaille ein silbernes Kreuz), wurde 1806 vonFriedrich Wilhelm 111. gestiftet.
6) Das allgemeine Ehrenzeichen (silberne Medaille), vonFriedrich Wilhelm III. im Jahre 1810 gestiftet. Dieerste Classe desselben ist unterm 18. Jan. 1830 zur 4tenClasse des rotlien Adlerordens erhoben.
7) Der St. Johanniter- Orden, im Jahre 1812 zum Andenkender aufgelösten und erloschenen Ballei Brandenburg ge-stiftet. Grofsmeister Prinz Heinrich von Preufsen.