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$äd)fijd)c (Dbcrlaufitj: Königsbriidi.
unb angelegenen Stäbtlein famt bem freien Burglehn, ®ber= unb Riebengerieten, Stabtred)t, IDodjcmnävbten unb Jafjniuirftt bafelbft, ber Rtal)I=unb R)alttmül)le unter bem Sdfloffe, aud) mit bem Soll im Stäbtlein 1 );baju bie Rtal)lmül)le neben ber Bretmiil)Ie unter bem Dorfe Steu 3 ge=legen, genannt bie „©runtetje", mit beibeu Ufern bes IDefyrs, famt benffoljungen unb IDiefen, aud) mit 3 roei lüeinbergen, — alles biesfeits besEDaffers, ber pulsnii^, im RTarftgraftum fflberlaufit} gelegen; ferner Pfarr=bird)eu=, Bäuerlein unb 3öIIe, roie bie uor Alters 3111 - t)errfd)aft K.gehörig, besgleicfjen ber Soll 3 U Dresben auf ber Brüdre, roie biefcr nonAlters f)er ber F)errfd)aft 3 uftänbig ift; ferner folgenbe Dörfer: bas gan}eDorf Rofjna mit ben fünf Bauern unb bem 3oII bafelbft, roie es ©eorge,Ifanns unb ©afpar ffiebriiber unb Dettern 0 . ffiersborff 311 £ipfa unbRul)lanb, unb Siegmunb 0 . Rofenfjagen 311 3 anilorD U3 bem fjerrn o. Doljnaerblid) Iel)nsroeife oerhauft Ratten; ferner bas Dorf (Quosborf, basDorf (Dtterfcfjü^ 2 ) mit bem 3oII bafelbft unb feinen 3 iigel)örigen ^öbjernunb SifcfjtDäffern, Dorf Sd)roepnit} mit bem 3olI, Ritterfit}, ben Donroerften unb Schäfereien, Dorf Bullerit), Dorf ffiottfd)borf mit berITfüfjle, Dorf Reuhird), bas fjalbe Dorf EU e i ft b ad), bas Ijalbc DorfScfjmorbau mit bem Kird)Iel)n u. a. 3ubel)ör, roie bas alles allent»halben im Rtarhgraftum (Dberlaufift gelegen, begren 3 t unb oon Eüaffenläufen, roie bie nor Alters gegangen finb unb nod) gehen mögen, nonbem Dorf EDeiftbad) in bas Dorf Sdjmorbau, auf ber lReiftnifd}en Seitegefdjieben; bas halbe Dorf 3ietfd}-) („Sepft"); ferner bas EDaffer, biePulsnit}, mit Siftdjcreien unb £)errlid)heiten ac. 1579 uerhaufte ©afparBurggraf 311 Dol)tia bie Iferrfcftaft K. au feinen Scftroager (E hri ft 0 pht>. Scbellenborff (II, 726). 1583 ftarb biefer. Sein Sol)n ©arolus
RTagnus erbte ben Befi%. Rad) feinem 1621 erfolgten ©obe gelangtebie f}errfd)aft an feine oier Söl)ne. Der feine brei Briiber iiberlebenbeEüolf 5reihevr n. Sd). (II, 729) »ererbte 1666 K. an feinen unmüubigenSohn 5riebrid) Rtagnus (II, 734). Da biefer aber bereits 1667 ftarb,fo rourbe fein älterer Bruber IRajimilian 5 r t) r - d. Sd). (II, 730) Befifter.
Am 8 . lRär 3 1671 rourbe bie fjerrfdjaft K. nebft ba 3 u erkauftemRittergütlein ©ofel aus Rtannlehn in Allob unb ©rbe oerroanbelt.
Rtajrimilian ftarb 1703. Seine EDitroe 3ol)anna lRargaretl)c
') Königsbriidi ift eine ber cilteften 3oIlftätten ber (Dberlaufii). Sdjon in berStiftungsurkunbe bes Klofters RTarieuftern uotn 3al;re 1248 iibermeifen biejem bieffiebriiber 001 t Kmneu 3 11 . a. „unum talentum denariorum de theoloneo inKuningesbruk“. üergl. bie betr. Itrlumbe im neuen £cuij. Hing. Bb. 43, S. 383;uergl. nnd] Salbe in n. Webers flrd)iu für bie Säd)f. ®efcfjidjte, VII. Banb (1869),S. 121 unb flnm. 26 baf.
2 ) Die Dörfer Ofuosborf, <Dtterfd)iitj unb Sietfd) jiub feit 1907 als ffiemeiubenerlofdjen, fie finb U)iiftungen. Das Reid) fiaufte fiir einen Säd)fijd]en Sd)iefj= unbÜbungsplafs bas non Königsbriidi fid) nörblid) bis Beifpjobj erftredieube ffielcinbe auunb 3 at)ite ben Bet»oI)neru ber genannten brei tfeibebörfer für itjre fliunefen (Ent=jd)äbigungsgelber. — Don 3 ineien biefer bem Untergang geroeilpen Dorffdjaftcn, oon3ietfd) unb (Dtterfdjütj, finb uns bie ffiemeinberiigeu uom 3al)re 1648 erhalten. Siefinben fid) gebrudit in B. ffi. IDeinarts Redjten unb ffiemolpifyeiten ic., IV. (Teil,1798, S. 508 ff., 511 ff.