$nd)fifd)e (Dberlaujitj: (Broßbubrau-(Brof)grabe.
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Bruber (Earl Auguft n. ©. (I, 550) überließen. 1786 ftarb er. Seinenier Sößne nerbauften ffi. 1789 an EDiganb Crnft ©raugott t>. ©ers =borff (I, 589) auf Rtiicbenßain. Biefer oeräußerte bas ©ut 1796 anheinrid) Rubolpl) t>. ©ersborff (I, 551). 1797 ftarb er. Don feinenSößnen verkaufte ber ältere, Carl tfeinrid) ©raugott, feine Ejälftean ©. unb ebenfo bie an ißn oerfällete fjälfte bes normals bei bem©ute IDeigersborf gemefenen, jeßt aber bei ffiröbiß befindlichen, lTtann=lelmeiqenfcbaft habenden Rohes, genannt „bie Dubrau", bem jüngerenBruber ©ruft ©uftan o. ©. 1817.
Am 30. Juli 1831 mürbe ©. in (Erbe nermanbelt.
©rnft ©uftan n. ©. ftarb 1843. Seine EDitme IDilf)elmineCaroline Srieberibe, geb. o. ©ersborff, oerbaufte 1851 ffi. anffieorg Rudolph n. ©ersborff (I, 577).' 3m 90. Sebensjaßre ftarber 1894.
©rojj&ubrctu (NNO non Baußen). Dom Domftift St. Petri3 U Baußen baufte ©. 1628 Carl n. Kraße (I, 927). Rad) feinem Cobe imJaßre 1630, erhielt fein Soßn Alexander u. K. bas ©ut. Don ißm bauftees 1655 ber Sanbesßauptmann haus Adolph n. fjaugmiß (I, 684),ber es in bem nämlicßeu jaßre feinem Cibam Carl n. Ponitbau (II, 476)abtrat, 1659 aber non biefem roieber 3 uriicbermarb, um es 1663 anfeinen Soßn Jriebrid) Adolph n. Ijaugroiß (I, 687) 1 ) 3 U neräußern.1666 oerbaufte biefer bas ©ut an ben 5 re ih erni EDiganb n. £iißel =bürg (II, 99). 3u biefer 3eit gehörten 3 U ©. an Untertanen 6 F>alb=ßüfner, 2 ©iiter, 8 ffiärtner, 6 pausier. Hn Befcßmerungen hafteten aufbem ©ute 2 Hagel Ritterbienft, 16 bl. ©rofdjen Rentgelb, 2 Diertel Korn,6 Diertel ffafer; 2 3ed]brobe unb 2 Cier an ben Kircßfcßreiber 3 URabibor. IDegen meiterer Befißer bes ©utes nergl. ©urig, Rieder».
ffirojßgrabe (NW non Karnen). 3m Ießten Diertel bes 15. 3alR=ßunberts faß auf ©. ein 3o r 9 e oon ©orli 03 . 3n einem an KurflirftCrnft non Sadjfen gerichteten Sdjreiben, „gegeben am grünen dorns-tage zu Merczkirche 2 ) under meynem yngesigell“, offne Angabeber 3 a h res 3 a t)I, moßl non 1481, unte^eidjnet er fid) „Jorge von Gorliczzu Grossen Grabe gesessin, awer gnaden undertaner willicherdiner“. Die auf ber Papierurbunbe 3 ) befindlichen Siegelüberrefte laffenleiber bas Siegelbilb uidjt meßr erbennen. Knotße in feiner Abels=gefdfidfte ermähnt bie 5 am i^ c nicht. Sdjon im 3 a h re 1479 mar bieferGorlicz auf ©roßgrabe anfäffig. Arras berichtet in ben „BaußnerBebenntniffen in ben 3 a ß ren 1457 —1479" 4 ), n)ie einige Straßenräuber
ß Bb. I, S. 687 unten ließt oerjeßentlid}, ßans Hbolpß n. ßaugroiß IjabeSprentberg im 3atp'e 1663 feinem Soßne Sriebrid) flbolpß für 4000 üaler oerftauft.(Es muß beißen ©roß bubrau.
2 ) TUariinsüircßcu, N non lITiißlberg a. ö. (Elbe.
3 ) ß. = St. = fl. IDittenberger flrdpu, Loc. 4354, (Überlauf. Sadfen, A. Die gef.Canbjdjaft unb Stäbte, $oI. 42 e.
ß Heues £auf. lltag. Bb. 85. S. 1 ff.; fieße ebenba S. 23.