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und er soll nach Minorca. Auch das läßt sich die gute Seelegefallen. Allein ein Mal, da er mit seiner Dame spricht, hörtman ein starkes Pochen in dem Nebenzimmer. „Was ist das,mein Schatz?" fragt die Dame. "Ich lasse die Spiegel undBilder abnehmen." „Warum denn das?" „Wir wollen siemitnehmen." — „Warum denn mitnehmen, lieber Schatz, ichbleibe ja hier." — Nun erhebt sich Don Leon mit unbeschreib-lichem Anstaube und liebreichem Ernste. „Nein, mein Engel,"sagt er, „wo ich hingehe da mußt du mit." Der Donnerschlagwar freilich dem Grafen empfindlicher, als der Dame. Er ge-bietet ihr, in die Nebenstube zu treten, und als ihr der Graf,mit einem verächtlichen Blick auf den Bedienten, in Uniformnachfolgen will, so besteigt er nun den Gipfel seiner Rolle underscheint als Don Leon, stößt den Grafen zurück, setzt seinenHut mit großer Würde auf und legt die Hand an den Degen.„Fort," sagt er, „dort hinaus liegt Ihr Weg, Hr. Graf," undzeigt ihm mit einem Kopfnicken die andere Thür. Das Stückendigt sich sehr vergnügt für die Dame, denn sie merkte nun,daß sie einen Mann von Ehre geheirathet und einen Pinsel vonBuhlcr verloren hat.
Chapeau in den Oross purposv8 ist gerade das Gegentheilvon dem verstellten Don Leon, das höchste Ideal von raffi-nirter Bedientenliederlichkeit. Hr. Lewis, der ihn macht, undso ein Mann muß ihn machen, ist ein vortrefflicher Schauspie-ler, jung, breitschultrig und schön. Chapeau (es ist noch frühMorgens) geht in einem leichten fliegenden grünen Westchcn,IV. 14