168
der spanische Capt. der Fregatte Junp, der als Spanier wem- "
ger zuvorkommend, etwas mehr zurückhaltend und ernsthaft war,gefiel dem Capt. Cook gar nicht. Hierzu kam noch, daß Arraos ^
sich eben von einer schweren Krankheit erholt hatte, und daher ^
alles Ceremonie!, das ihm hätte Zwang anthun können, vcr-mied, ob er gleich immer sehr freundlich war. Allein bei Cooks ^
Abreise überraschte ihn der zurückhaltende Spanier mit einer Ei
Höflichkeit, die er gar nicht erwartete, und nach seinem Belra- ^
gen und Stand gar nicht erwarten konnte, er begrüßte näm- V
lich, als Capitain einer Fregatte von 30 Canoncn, den com- sk b
mandirenden Schiffsmcister einer armirten Schaluppe von 20, md
mit 0 Canonenschüssen. Dieses schmerzte den Capt. Cook underregte zu spat den Wunsch bei ihm, mit dem edel denkenden «Ht
Spanier Bekanntschaft gemacht zu haben, wozu auch derselbe «jti
nicht undeutlich, wiewohl vergeblich, Neigung zu erkennen ge- q'i
geben hatte. Im
Eine kurze Zeit nach seiner Zurückkunft wurde Cook nun- m,
mehr zum wirklichen Capitain der Flotte erhoben, und bekam M
eine Stelle beim Hospital zu Greenwich'), wo er nun sein übri- kmr
ges Leben in Ruhe zuzubringen hoffte. Allein während Cooks ,
') Das bekannte, etwa 5 engl. Meilen von London, amrechten Themse-Ufer belcgenc große Hospital für Seeleute, worindurchschnittlich 3000 derselben wohnen (inpensioners), und dasaußerdem mehr als 32,000 solcher zählt, die im Lande zerstreutsind (out-pensionors). Ursprünglich ein königl. Pallast, seit1604 zu seinem gegenwärtigen Zwecke bestimmt.