Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
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Gleich anfangs bemerkte er nämlich einen Geruch wie fauleEier unten im Schiffe. Ihm als Passagier war dieses neu, erfragte also einen Matrosen, woher das komme? Es käme vomIlilgorv-iwr (dem stehenden Wasser im Schiffsboden), antworteteder, als von etwas längst Bekanntem, und einer Sache, diesich nicht heben ließe. Dr. Förster schlug nach physischen Grün-den vor, die Luft im Pumpcnbrunnen, ganz im Boden desSchiffs, durch Feuer zu verdünnen; welches bald einen Zuflußvon frischer Lust an dem Orte verschaffen, und dem faulenGeruch mit allen seinen Folgen vorbeugen müßte. SeinRath wurde befolgt, und die ganze Reise über verspürte mankeine üble Wirkung von dem faulen Wasser im Pumpcnbrun-nen mehr. Man hatte 60 Faß Sauerkraut mitgenommen, davonwöchentlich 3 Mal ein halbes Quart auf jeden Mann ausge-theilt wurde, und weil man es an des Capitains Tafel täglich, so trug der Matrose kein Bedenken, es auch zu essen, da esdenn durch seine gegohrne vegetabilische Säure der Fäulniß ambesten widerstand und den Scharbock verhütete. Doch diese Um-stände und andere, wodurch diese Reise eine der merkwürdigstenwurde, indem in den 3 Jahren '), die sie gedauert, von 120Menschen nur einer eigentlich an einer Krankheit gestorben, sindbereits bekannt. Wäre durch diese zweite Reise auch nichts ent-deckt worden, als diese Mittel, dem Scharbocke auf Schiffen sokräftig zil widerstehen, so wäre diese für die Menschheit so wich-

') Von 1772 bis 1775.