Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
Seite
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>Ls scheint uns nicht ungeeignet, hier aus Fr. von Matihis-svns') Werken eine, den Lavater-Lichtenbergischen Streit be-treffende Anekdote, ganz wie sie dort erzählt ist, aufzunehmen:»Als er (Lichtenberg) die Miene des Befremdens inne ward,»womit ich ein schön gebundenes Exemplar der Dogmatik von»Leß") betrachtete, worauf eine Stutzuhr, wie auf einem zier-lichen Marmorpostamente, den Pendel schwang, sagte er mit»der naiven Drolligkeit, die ihn so liebenswürdig macht: der»sehr ehrwürdige Verfasser hatte die Güte, mir mit diesem Buche»ein Autorgeschenk zu machen, als ich eben darauf bedacht war,»den Stand meiner Pendüle zu erhöhen. Es kam daher ganz»eigentlich wie gerufen. Wenige Tage später klopfte Doctor Leß,»in Begleitung meines berühmten physiognomischcn Antagonisten»La Vater bei mir an. Mein erster Gedanke traf das Buch

') Friedrich von Matthisson, geb. 1761, gest. 1831.Erinnerungen. Vte Abtheilung. Vaterländische Besuche 1794.B. I. S. 243 ff. Auch in M's Schriften. 3ter B. S. 99 ff.

") Gottfried Leß, geb. 1736. gest. 1797. Professor derTheologie in Göttingcn, Consistorialrath, erster Hof- und Schloß-prediger in Hannover.