89
2ttli
'-Ä
r»
^ Ä r
< >, ^ '
kftn» klli!»^^ ^ i» ift
^ vm» h
^ km L! ,1!' ^ Lm-ütvr>VL«/ EI, h-^Nl< h^ Dts.'MÄ^!» k.'Iw slM
IL ttl. Kn^ rr:i» Äl tW,l, M arsiÄrNIl
säzeLkl L«^ e»! A
:,»!i,nmT«
z»
N»
eine schöne Freundschaft. Wenn Herr Lavaler noch drei solcherFreunde kriegte, so wäre er verloren, wissen Sie das? HerrLavater lehrt und predigt Menschenliebe, und sein Freund erer-cirt sie mit dem Prügel. Das sind schön gleich geschaffene See-len, fürwahr. Ich glaube, die Ausdünstungen ihrer Leibermüßten unter Marvil l e's Mikroskop') in einander haken, wiezwei Billardkugeln, die sich einander begegnen. Mit einemWort: Herr Lavater müßte sich des Mannes schämen, und ent-weder dessen Silhouette umstechen, oder den Text dazu Um-drucken lassen, oder es wäre das eine Widerlegung seinerGrundsätze, die ihres Gleichen an Stärke noch nicht gehabt hat.
Nein, mein lieber Mann, den Gedanken, Ihr Zeug einemAndern aufzubürden, müssen wir hier aufgeben. Sie haben esnun einmal geschrieben, und werden es geschrieben haben, solange die Welt steht. Das müssen wir lassen. Die Frage ist,können wir helfen, ohne so etwas zu thun? Wir könnten es,meinen Sie, auch für Satyrs ausgeben. Wie? das verstehe ichnicht. Vom Holzmarkt vielleicht? aber schwerlich für die vornHoraz, Kästncr, Lessing, Nabener, Swift, Churchill, Boileau
') S. Museum. Th. I. 1778. S. 447. — Unter diesemMikroskope zeigten die Ausdünstungen Derjenigen, welche miteinander sympathisirten, Häkchen, die leicht und schnell in einan-der einhakten; dagegen Derjenigen, zwischen denen AntipathieStatt fand, kleine Spieße, die sich nicht anschmiegten, sonder»gegenseitig empfindlich verwundeten.