32
nicht ein Schelm ist, so schreibt Gott keine leserliche Hand'),erhielt im Jahr 1775, von Lord Mansfield, vor einer großenVersammlung in Kings Bench öffentliches Lob, wegen seineshöchst edlen und großmüthigen Verfahrens gegen seine nichts-würdigen und zum Theil reizend gebildeten Feinde. Diese hat-ten gesucht, ihn seiner Verdienste wegen um Brot und Creditzu bringen, und er erließ ihnen eine schwere Genugthuung, zuder sie verdammt worden, mit einer Art, die selbst diese Schel-men rührte. Dieser Zug aus dem Leben dieses ehrlichen und be-rühmten Mannes verdiente wenigstens eben so bekannt zu wer-den, als jener Ausspruch des liederlichen Quin. Macklin lebtjetzt ruhig, von seinen Feinden selbst verehrt, da D. Dodd"), demseine seichten Declamationen nicht den Zulauf würden verschaffthaben, wenn er nicht der einnehmende Mann gewesen wäre,am Galgen gestorben ist. Ich kenne einen denkenden Kopf, dersich den Teufel als die schönste Person denkt, als einen Engelohne Flügel. Ich weiß keine Ursache anzugeben, als daß er
') Als Macklin zum ersten Male die Rolle des 8>>)7ocligab, war Quin davon so entzückt, daß er ausrief: »Ik Oock»^Vlmiglltz- rrrites s logible band, lliat man must Iie a villain! »
") Or.Wilhelm Dodd, geb. 1729. Hofprediger in London,einer der ersten und eifrigsten Beförderer der Magdalenenstif-tung daselbst und anderer wohlthätigen Anstalten, wurde wegenAusstellung einer falschen Berschreibung am 27. Juni 1777 zuTyburn (London) gehängt.
MlA, i
M -M ^ÜlM A
ii« liiz«M «l
«Ä r-'
ml, kdl! ti!i
k«Mn in!
Wkiii,>Ä » t!I
Vtst
'in