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Die Matrikel des Gymnasiums Hof
Entstehung
Seite
XXVI
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VORWORT.

Schlüsse des Bandes findet sich ein mangelhaft geordneter und unvoll-ständiger alphabetischer Index der Schillernamen.

Die Einträge sind im dritten Bande ivescntlich ausführlicher alsim zweiten: in den Klassenlisten der 1. Zobelschen Matrikel wirddas Alter, die Zeit der Anwesenheit an der Schule und in der Klasse,sowie das Kosthaus, selbst wenn es das Elternhaus war, angegeben,und die Zugangsverzeichnisse enthalten, seit 1666 zunächst bei denSöhnen der wohlhabenderen Familien, dann allgemein, auch Namenund Stand des Vaters. Zobels Nachfolger (seit 1616) beschränkt sichin den Klassenlisten auf Angabe der Namen des Schülers und seinesHeimatsortes und bringt alles Wissenswerte da unter, wohin es gehört,im Zugangsverzeichnis. Seit Layriz' Rektorat (1687) findet sich da-selbst auch in der Kegel eine Bemerkung über die Vorbildung desSchülers und am Schlüsse des Eintrages ein frommer Wunsch fürden Fortgang seiner Studien, den die Zukunft oft bitter Lügen strafte,wie später hinzugefügte Bemerkungen lehren. Immer mehr erstarrend,unterbleibt er seit den ersten Jahren des 18. Jahrhunderts. ZurSchrift ist zu bemerken, dass die Endungen Lateinischer Wörter undPräpositionen öfters durch Ligaturen ausgedrückt, jene auch vielfachmit Akzenten versehen sind; der Familienname ist in der KegelDeutsch, alles übrige Lateinisch geschrieben.

Der vierte Band ist ebenfalls ein Foliant und ziemlich guterhalten; Deckel und Rücken sind in glattes und steifes Leder ge-bunden. Ursprünglich wohl 410 Blätter stark, hat er jetzt noch 394,von denen viele leer sind. Von dem 3. Blatte an sind die Seitennummert-, von 1225 3 Seiten (41, 102, 139) sind zweimal gezählt,1 (143) ist übersprungen, das Blatt 187/8 her ausgeschnitten, dieWeiterpaginierung bis 452 erfolgte durch mich; zwischen 226 und 452sind erkennbar 15 Blätter herausgeschnitten, je 3 zwischen 226/7,312/3, 338/9 und je 1 zwischen 242/3, 244/5, 258/9, 334/5, 342/3,350/1. Es macht den Eindruck, als seien diese Blätter, die zumTeil Klassenlisten enthielten, erst gegen das Ende des 18. Jahrhundertsentfernt worden. Denn wenn Longolius' Nachfolger Kirsch die Zählungstatt mit 453 mit 485 fortsetzt, so scheint er die herausgeschnittenenBlätter mitgezählt zu haben. Diese 2. Zählung schliesst mit 645, dannfolgen noch 173 leere Seiten. Das Papier stammt wieder aus Ilof.

Der Band umfasst die Jahre 17271808 oder die Amtszeit derRektoren J. Da. Meyer (172735), P. D. Longolius (173578), G. W.Kirsch (177995), J. Th. Ben. Helfrecht (17951808). Das 2. Blattträgt in verschnörkelten Unzialen die Aufschrift: Album et acta