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Mit der Kohle geht der Thon eine schöne schwarze Ver-bindung ein. Umhüllt man nehmlich von innen und außenlusttrockne Gefäße aus feuerfestem Thon mit einem Gemisch aus6 Pfund Holzkohle,
2 Pfund Steinkohle (abgeschwefelter) und1 Pfund Blutkohle
in einem Gefäß aus feuerfestem Thon, das mit einem übergrei-fcnden Deckel fest verschlossen ist und feuert 3 Stunden lang !gelinde, dann stärker; so erhalt die Waare eine sehr großeHärte -und eine angenehme schwarze Farbe. Es verbindetsich hier ein !Theil Kohle mit der Oberfläche der Thongefäße. .
Schwefelsäure Thonerde. — Alaun.
Die schwefelsaure Lhonerde wird in Alaunwerken ierzeugt (S. 203.) und besteht aus
1 M. G. oder 17 Loth Thonerde und1 M. G. oder 40 Loth Schwefelsäure ^
und hat demnach einM. G. — 5 7.
Sie ist nur schwierig für sich darzustellen, da sie nicht gutzu krystallisiren ist, und kommt daher nur in Verbindung imit schwefelsaurem Kali (S. 148.) als Alaun in denHandel. Der Alaun ist nehmlich ein Doppelsalz, be-stehend aus
3 M. G. oder 171 Loth schwefelsaurer Thonerde,
1 M. G. oder 87,2 Loth schwefelsaurem Kali und24 M. G. oder 216 Loth Wasser,
welches die Summe 474,2, das M. G. für den Alaun gicbt.Dieses große M. G. des Alauns wird gewiß Jedem aus-fallen der es mit den M. M. G. G. anderer Salze vergleicht.
Es kommt, wie die Zusammensetzung des Alauns beweist,daher, daß auf
1 M. G. schwefelsaures Kali
3 M. G. schwefelsaure Thonerdeerforderlich sind, um den Alaun zu bilden, und daß dieser beymKrystallisiren eine so große Menge Wassers (nehmlich 24 M.G.)