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Auch Moderflccke bringt man durch Ammoniak ausTaffent heraus. Man mische in2 Pfund Wasser4 Loth Ammoniakflüssigkeit
von 0,896 Eigenschwcre, tauche das Zeug hinein, nasse csgut und lasse es 6 Minuten darin liegen, ziehe es dann durchkaltes Wasser, trockne und bügle es.
Wie überzeugt man sich von dem Daseyn des Ammoniaksin irgend einer Flüssigkeit, wenn es mit Sauren verbunden,also geruchlos ist? Man setzt der Flüssigkeit unter gelinder Er-wärmung etwas gelöschten Kalk zu, der das Ammoniak von derSaure frey und für die Nase wahrnehmbar macht. Wie aber,wenn nur höchst kleine Mengen des Ammoniaksalzes in der Flüs-sigkeit vorhanden sind, deren Ammoniak man nicht mehr riechenkann? Dann stellt man den Versuch in einer Glasröhre an,die durch einen wohlschließendcn Kork mit einer anderen dünne-ren, gebogenen Glasröhre verbunden ist und in eine Auflösungvon salpetersaurem Quecksilberoxydul eintaucht.Erwärmt man nun die in der größern Röhre befindliche Flüssig-keit mit dem Kalk, so färben die auS der Glasröhreheraustretenden Gasblasen sich in der Qucck-silbcrauflösung schwarz, wenn Ammoniak vor-handen ist; bleiben sie unverändert, so ist kein Ammoniakvor-handen. Diese Probe ist sehr sicher.
Kohlen saures Ammoniak.
Bringt man
17 Gran Ammoniakgas,
22 Gran kohlensaures Gas und9 Gran Wasserdampf
48
in ein Gefäß zusammen, so verschwinden die bcyden Gase undes entstehen wci ße Nebel, die sich bald darauf alseine weißefeste Masse an die Glaswände des Gefäßes ansctzen. Ihr Ge-wicht beträgt gerade 48 Gran. Sie ist eine Verbindung von