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besteht, nur mit dem Unterschiede, daß es nicht wie diese zurUnterhaltung des Lebens dienen kann, obwohl ein brennendesLicht darin Heller brennt als in der Luft. Der Grund mag darinliegen, daßin der Luft Saucrstoffund Stickstoff nur gemengtund nicht innig verbunden sind, was aber im Gegentheil beymStickoxydulgas der Fall ist, daher es den Lungen Mühe macht,den Sauerstoff aus diesem abzuscheiden, der in der Luft schonabgeschieden ist. Ein brennendes Licht scheint in dieser Hinsichtmehr Kraft zu besitzen als die Lungen, da es fortbrennt.
Wenn man Salpeter mit Schwefel gemischt entzündet, soerhalt man wieder eine andere Art von Stick-Sauerstoffverbin-dung, die unter dem Namen Salpetergas oder Stick-oxyd gas bekannt ist. Dieß Gas besteht aus14 Stickstoff und2 mal 8 oder 16 Sauerstoff
und hat keine Farbe, bekommt aber welche wenn es mit derLuft in Berührung kommt, indem cs sich dann in die rothenDämpfe der salpeterigen Saure verwandelt, wovon eben(S. 95.) die Rede gewesen.
Dieses Gas ist für den Techniker wichtig, weil es die Dar-stellung der Schwefelsäure aus brennendem Schwefel möglichmacht (S. 45.) indem es dazu dient, der schwcfeligen Säuredas eine Mischungsgewicht Sauerstoff, welches ihr noch fehlt,umvollkommeneSchwefelsäurezu seyn, aus der Luft zuzuführen,oder indem es die Sauerstoffung der schwcfeligen Säure mit Hülfeder Luft erleichtert.
Außer diesen 4 giebt es nun noch eine 5te Verbindung desStickstoffs mit dem Sauerstoff; sie heißt untersalpetrigeSaure, weil sie ein Mischungsgewicht Sauerstoffweniger ent-hält als die salpetrige Säure. Sie ist für den Techniker vonkeiner Bedeutung.
Diesem nach lassen sich die 5 Verbindungen des Stickstoffsmit dem Sauerstoff als 6 verschiedene Sauerstoffungen betrach-ten, wo die eine sich in die andere verwandelt, wenn man ihr