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Die Guinea - Inseln.
Auch auf diesen im Meerbusen von Guinea, derKüste Biafra gegenüber liegenden Eilanden findet sicheine fast durchaus katholische Bevölkerung. Hier besteht:Das Bisthum St. Thomas.
Der Sitz des Bischofs ist in der Stadt St. Thomasoder Panoasan, auf der Insel St. Thomas, mit3000 Einwohnern, 3 Kirchen und s Klöstern. Unter den18,000 Einwohnern sind nur 700 Weiße und Mulatten;die übrigen sind angvlische Neger, die meistens katholischeChristen sind. Außer dem Bischof (seit 1818 Bartholo-mäus Martyribus, aus dem Orden der unbeschuhtenKarmeliter, ein Portugiese) sind sämmtliche GeistlicheMulatten.
Die Insel Fernando d el Po ist von 1200katholischen Negern bewohnt.
Auf der. Prinz en-Jnsel, mit 2500 katholischenEinwohnern, zu St. Anton 2 Kirchen und 1 Kloster.
Auf der Insel Annobott sind 500 kathol. Ein-wohner und eine katholische Kirche.
Das Königreich Congo.
Schon seit dem Anfang des 16. Jahrhundertsbekennen sich die Könige von Eongo sammt der königl.Familie und dem ganzen Hofe zur römisch-katholischenKirche. Auch die 6 Millionen olivenfarbigen EinwohnerWaren schon im 16. Jahrhundert großentheils katholisch.