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57, die Franziskaner 293 unter sich. Die Mönche sindmeist Europäer und Amerikaner; die Weltgeistlichen meistMaten. Die Zahl der von Mestizen und Indiern ver-sehenen kathol. Pfarreien beläuft sich auf etwa 3400.
Das Eigcnthum der milden Stiftungen beträgt2,470,000 Dollars. Das Volk hegt für die Geistlich-keit , seine Wohlthäter, die größte Hochachtung.
Das Kaiserreich China.
Zn diesem großen asiatischen Reiche hat die römisch-katholische Religion seit dem 17. Jahrhundert, vor-nehmlich durch die apostolischen Arbeiten frommer undgelehrter Jesuiten, welche als Astronomen und Mathe-matiker sich Eingang zu verschaffen wußten, Bodengewonnen, und unter wechselnden Begünstigungen undVerfolgungen dauernd sich erhalten. Zur Zeit derJesuiten betrug die Anzahl der katholischen Chineseneine Million. Die vornehme Chinesin» Candida,eine eifrige Katholikin», und Enkclinn des eben so eifrigkatholischen angesehenen Mandarins Sin, ließ 120Kirchen und 40 Bethäuser erbauen, stiftete 4 frommeBrüderschaften und ließ über 130 Religionsschriften,worunter auch die Summa des h. Thomas, in'sChinesische übersetzen und drucken. Im Jahre 1711entwarf der Kaiser von China selbst 3 Inschriften füreine kathol. Kirche zu Peking, die er erbauen ließ.