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Gegenwärtiger Bestand der römisch-katholischen Kirche auf dem ganzen Erdkreise
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günstige Stimmung herrscht zu Rianjo, woselbst ZogKatholiken; an beiden Orten haben sich neue Heioenbe-kehrungen ergeben. Zu Maounlach, am Fluß Mvu-ganz von Katholiken bewohnt, starb im Jahr 18ZS der7S jährige würdige, durch seine Tugenden in höchster Ach-tung gestandene u. Jose pks von Amato, der seit demJahre 1784 im Bezirke von Dibayen thätig gewesenwar, und der in der birmanischen Literatur mehr bewan-dert war, als die Gelehrtesten der Eingebornen. Auchdie Dörfer Khyoung-yo, Khyung-oo, Khyanta-Wooma, Nga-bak, gegen so Meilen nordwestlichvon Dibayen, 4io Meilen von einander gelegen, sindganz von Katholiken bewohnt, deren man in den 5 Ort-schaften looo in 175 Häusern zählt. In dem Dorfe Men.galaguun etwa 5v Katholiken mit einer Kapelle undeinem von Bambusrohr erbauten Priesterhause.

Die Karianer in den untern Provinzen des bir-nzanischen Reiches, auf der Insel Poullogium und aufder Küste von Tenasserim, so wie die Bewohner vonNicobar, geben gute Hoffnung zu ihrer Bekehrung.

Das Königreich Siam.

Durch kathol. Glaubensboten, die zur Zeit desheil. Franz Xaver aus Portugal und unter Ludwig XIV.aus Frankreich nach diesem Reiche einem der fünfHauptreiche Hinterindiens kamen, ward die heiligeReligion Jesu Christi auch in Siam begründet. ZurZeit des Einfalls der Birmanen (vor etwa 70 Zähren)zählte man 5000 Katholiken; nach der Angabe der

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