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welches dieZnseln MetelinooderMitylene (Les-bos) und Starichio, und das ganze Küstenland desmittelländischen Meeres von den Dardanellen bis Zy-pern gegenüber umfaßt, und sich 5—6 Tagereisenweit in das Innere von Asien hinein erstreckt.
Der Sitz des Erzbischofs ist in der Stadt Smyrnaoder Zsmir, an der Mündung des Metes, in densmyrnischen Meerbusen, woselbst einst der heilige ApostelJohannes die Gemeinde begründet, und Lessen Schüler,der heilige Märtyrer Polykarp, erster Bischof war.Gegenwärtig leben in der Stadt, mit Inbegriff der beidenDörfer Budschah und Burnabat, ungefähr 7000 Ka-tholiken, unter denen 9vo zum armenischen, gegen so«zum griechischen Ritus gehören, auch einige Syrer undMaroniten sich befinden. Die Kirchen der Kapuziner undFranziskaner-Barfüßer sind zugleich Pfarrkirchen; letzterebesitzen auch noch eine Kirche in einem der Dörfer, zweiStunden von der Stadt. In zwei andern Dörfern be-finden sich Oratorien. Im Ordenshause der Kapuzinersind 4 Väter und 1 Bruder; in jenem der Franziskaner6 Väter und 1 Bruder; und in dem der Lazaristen 3 Mit-glieder, welche unentgeldlichen Schulunterricht ertheilen.In der Dorfpfarrei find s Franziskaner und 1 Bruder.Außer den benannten 14 Religiösen, finden sich noch 10aus Smyrna gebürtige Priester, 4, die von den westin-dischen Inseln hingekommen sind, und s vom armenischenRitus. Es bestehen 7 Brüderschaften in Smyrna unddie Kirchen werden fleißig besucht. Gepredigt wird intürkischer, griechischer, ragusanischer, italienischer und fran-zösischer Sprache. Der Lazarist Daviers hat die Bücherdes Thomas a Kempis von der Nachfolge Jesu Christi,und den katholischen Katechismus in's Neugriechische über-setzt. Die schismatischen Griechen hegen auch hier einen au-ßerordentlichen Haß gegen die Katholiken, und nennen sieHunde. Zerstreut an verschiedenen Orten des Sprengels