S26
4) Das Bisthum Sidon.
In der Stadt Zaid oder Said (Sidon) viele Ka-tholiken, worunter allein 1v«o Maroniten. Hier bestehen3 katholische Kirchen, worunter eine maronitische, undein Franziskanerkloster.
5) Das Bisthum Zahelet.
Der Sitz des Bischofs (Ignatius Aggiuri) ist inder Stadt gleichen Namens an der Gränze der großenEbene von Baalbek. Dieser Sprengel wird der Sprengeldes Paradieses genannt. Angesichts der großen Ebenevon Baalbek, zwischen Zahlet und Al Malaka, die neueJesuiten-Niederlassung zum heiligen Herzen Jesu, wofürein maronitischer Fürst, der Emir Bsir-Schehab dieKosten bestreitet, und wozu die Steine von einer ver-fallenen Moschee genommen werden, Der P. Planchethat im Jahr 1834 auch einen gefürchteten Drusenfürsten,den Scheikh Aabd - el - Ma lek, der ein Hauptfeind derChristen war, bekehrt und bewogen, seine Söhne denJesuiten zur Erziehung übergeben zu wollen. Auch istder Drusenfürst Emir Bleir-Kasd-Keich di Brum-mana mit dem Erbieten gekommen, den Jesuiten inseinem Land einen Wohnplatz für zwei Missionäre zugeben, in der Hoffnung, sie möchten auch seinen Vater,den Emir Ahmad, für den Heiland gewinnen.
IV. Das Patriarchat Antiochien der katholischen Syrer.
Der Sitz des Patriarchen (seit 1838 IgnatiusPeter Giarve) ist zu Aleppo.
Unter demselben steht:
Das Bisthum Aleppo der Syrer.
Der Sitz des Bischofs ist ebenfalls zu Aleppo, oderHa leb (Verve), am Flusse Koik; in Nord-Syrien.Man zählt in dieser Stadt nicht weniger, als 12,000Katholiken mit 45 Priestern, mehrere katholische Kirchen,