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^s. Das Herzogthum Steiermark.
Auch in Steiermark sind, mit alleiniger Ausnahmevon wenigen 2400 lutherischen Protestanten unter den300,MO übrigens katholischen Wenden, und zwar zu-sammen 853,320 Katholiken.
Die Diöcesanverfassimg derselben bilden.
t) Das Bisthum Leoben.
Der Sitz des Bischofs ist zu Göß im Brücker Kreise,woselbst auch das Domkapitel. Bei dem schon seit looaJahren bearbeiteten Bergwerke zu Eisenerz wird auf dem,4700 par. F. über dem Meere erhabenen Jnnernberg jährlichbei einem, vom Erzherzog Johann auf der Spitze desselbenerrichteten kolossalen Kreuze von Eisen ein Dankfest für denBergwerkssegen gefeiert. Der berühmte Wallfahrtsort MariaZell, mit einem kostbaren silbernen Altarblatte, von derKaiserin» Maria Theresia zu Ehren der allerseligstenJungfrau hieher gespendet. In Neuberg die schöne gothischxKirche des ehem. Cistercienserstiftes mit dem Denkmal desStifters, Herzogs Otto des Fröhlichen von Habsburg.
2) Das Bisthum Seck au.
Der Sitz des Fürst-Bischofs ist zu Grätz (slav. Ni-metzki Grad) an der Mur, mit SS Kirchen, worunter dieDomkirche zu S. Ägidi, erbaut von Kaiser Friedrich IV,und die schöne Katharinenkapelle, das Mausoleum Fer-dinands n. und seiner Familie, einer Universität,7 Klöstern, Mädchenschule und Erziehungsanstalt bei denUrsulinerinnen, männl. Krankenspital der barmherzigenBrüder und weibl. Krankenspital der Elisabetherinnen. ZuBrau ist ein Chorherrnstift, und zu Gleisdorf anderRaabein Jesuitencollegium. In Seckau (Seggau), welches demBisthum den Namen gibt, ist das Kapitel und die Kathe-drale des Bischofs.
Zu Admont besteht eine reiche Benediktiner-Abtei undeine theol. Lehranstalt. Zu S. Lambrecht ist gleichfalls