von Teudor, welches Len Übertritt dieser Kvmginn zuikatholischen Religion darstellt. Das schöne Grabmal derKöniginn Maria Clementine aus dem polnischen HauseSobiesky, Gemahlinn Zakob's m. des BaterS dersetzten Stuart's, von Porphyr. Die Taufkapelle mit denherrlichen Mosaiken. Endlich die sirtinische Kapelle, in deralljährlich am Charfreitage Leo Allegri's weltberühmtesMiserere gesungen wird *). Unter den übrigen KirchenRom's zeichnen sich aus die Kirche «u suntu, sluris. uswirreres, einst das Pantheon, die Basilika S. Paul,auf dem Wege nach Ostia, wegen ihres Alters, das bis zuTheodosius hinaufsteigt, merkwürdig, aber 1823 größtentheilsein Raub der Flammen geworden, und nun wieder imEntstehen, die St. Sebastianskirche, unter welchersich die Katakomben befinden. Die Kirche der Propa-ganda, in welcher die heil. Messe in allen von der Kirchegenehmigten Liturgien und Sprachen des Morgen- undAbendlandes, lateinisch, griechisch, syrisch, chaldäisch koptisch,armenisch, arabisch, maronitisch, gefeiert wird, und wo manPriester aller Nationen und Farben, schwarze, weiße, gelbeund braune sieht, asiatische, afrikanische, europäische undamerikanische. Nicht minder bemerkenswerth sind die zahl-reichen und ansehnlichen Hospitäler und Wohlthätigkeits-anstalten, durch welche Nom sich vor jeder andern Stadtder ganzen Welt auszeichnet, die Pilgerhäuser, die Semi-narien für verschiedene Nationen, worunter eigene Collegienfür deutsche und ungrische, englische, schottische, und irländischeAlumnen des Priesterstandes, die reichen Bibliotheken, dieUniversität und andere gelehrte und fromme Anstalten,und über 30 Klöster. Nach der letzten Zählung vom Jahre1834 befinden sich zu Rom 54 Pfarreien, 39 Bischöfe,1424 Priester, 1857 Klvstergeistliche, 135» Nonnen, 598Seminaristen und im Ganzen etwas über 150,000 Einwohner,
'1 Eine ausführlichere Beschreibung im iv. Hefte des Karbol.Museums für die gebildete L-sewelt. HerauSgegebeuvom Verfasser. Aschaffenburg, bei Theodor Pergay.