scyn, und er selbst der ausgebrannte Crater eines Vulkans.Rund um den See liegt ein Wallgcbirge, durch das ihm dieMönche der Abtei Lach einen künstlichen Ausfluß unter der Erdegemacht haben, der ihnen 80,000 Thalcr gekostet haben soll. DieGegend ist sehr romantisch. Im Hintergründe des Sees liegtdie uralte Abtei.
In der Chronik, die sich im Rcfectorio befindet, findensich folgende Ausmessungen deS Sees.
1694 indcme das Lacher See Ehlcndick zngcfro-»ren gewesen, ist dessen Lange, Breite und Tiefe ab-»gcmcsscn, wie folgt:
»Die Länge in Werkschutz 8694 Fuß»Tie Breite — — 7890 »
»Die Tiefe — — 214 »
»Die Größe an gemeinem Landmaaß 1323 Morgen."
Nach der barometrischen Messung liegt der Sec über demRheine bei Andernach 670 Par. Fuß. Der Bach, der aus ihmhcransflicßt, könnte mehrere Mühlen treiben.
Das geben herrliche Wasserkünste, gegen welche die Fon-taine» zu Mcrsailles, und selbst die große Fontaine zu Kasselnichts wäre. Die Fontaine bei Versailles ist 80 Fuß, und diebei Kassel 136 Fuß hoch.
Eine Stunde von Lach liegt ein Berg, der der Gänse,hals heißt. Er ist einer der Dreiecks-Punkte der französischenMessung. Ich maaß seine Höhe zu 732 Par. Fuß über dem La-cher See, und 1407 Par. Fuß über dem Rheine bei Andernach.Dieser Berg ist also von gleicher, Höhe mit dem Löwcnbcrg, derauch ein Signal-Punkt ist.
Herr Geh. Rath Nose hat (1790) in seinem orographischcnVricfctzjibcr das Siebcngcbirge einen Fehler gemacht. Nach ihmist die Höhe der Wolkcnburg 1482, dcö Trachcnfcls 1473, deSOelbergcö 1827, des Löwcnbcrgs 1896 rhein. Fuß über demRheine. Diese Angaben gründen sich auf eine sogenannte trigono-