besserlich. Die Welt mag an Aufklärung zunehmen, Rombleibt in tausendjähriger Verfinsterung: denn nur unterdem Schutze der Unwissenheit, des Aberglaubens, der Gci-siestyrannei vermag cs seine Prätenstonen und Usurpatio-nen fortzusetzen. Die katholischen Nationen mögen mitHülfe der Geschichte und reinen Philosophie, und unter demSchutze der Regenten in der Aufklärung vorschreiten, überdie Usurpationen und Vorurtheile der römischen Curie be-lehrt sein, sich bestreben, die mit dem lautern Geiste desChristenthums übereinstimmende ursprüngliche Kirchenver-sassnng von den falschen Zusätzen, die sich in den folgen-den Jahrhunderten durch Unwissenheit, Herrschsucht u. s. w.an dieselbe ansetzten, zu reinigen und den lautern Geistder Christuslehre aus dem Schutte der von Rom einge-sührten Blendwerke, Andachten, Priestersatzungen u. s. w.hervorzusuchen, Rom kümmert sich nicht darum, man nennetalles, was den römischen Anmaßungen zuwider Ist, wiesehr es auch Ehristuslehre selbst ist, darniederschmetterndKetzerei. Die Curie denkt, wie sic immer gedacht hat;sie will durchdringen, wo sie nur durchzudringen vermag;und wo es nicht möglich ist, da sucht sie wenigstens miterbärmlicher Politik, durch Clauseln, Protestationen u. s. w.ihre Ansprüche zu verewigen. Sie will, daß alle Natio-nen mit ihr auf den Standpunkt der rohen Jahrhundertezurückkehren, sich in ihr Joch des Aberglaubens beugen,und glaubt sogar jetzt noch, alle Welt äffen zu dürfen durchAblaßkram und Heiligsprechung; ja, wenn es möglich wäre,möchte sie gern sich wieder über die Fürsten erhöhen. Er-leuchtete Päpste, dergleichen die Kirche mehrere auszuwei-
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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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