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der Sandkirche, die »ach Oswitz in der Michaelskirche,und die nach der Grafschaft Glal; in der Mauritiuskirche)und brechen nach gehaltenem Gottesdienst auf, mit Ge-fangen, unter Vortragung des Kreuzes, und mit fliegen-den Fahnen, unter Pauken und Trompeten beim Geläuteder Glocken, begleitet von ihrem eigenen Geistlichen, dervom Dom besoldet wird und einen Wagen bei sich hat, indem er stets seine Wirthin, damit doch diese auch et-was in der Wclr sehen und ihre Andacht pfle-gen kann, mit sich führt. Die Breslauer Ortsgeistlich-kcit begleitet sie ein Stück. Die Oswitzer Procession ha-ben Heuer auch zwei Gensd'armes escortirt. Die Geistlich-keit des Gnadesortes kommt der Procession im Ornate ent-gegen und empfangt sie aufs feierlichste. Auf dem Rück-wege geht es eben so. Dann redet der Processionsfnhrcrnoch einmal zum Volke, welches er ermahnt, sich nicht zuschämen bei dem Spotte anderer, da ja ihr Loos sei, umder Religion willen zu leiden, ertheilt den Segen und ent-läßt es, im Aberglauben neu gestärkt. Vorzüglich häufigsind die Wallfahrten in Oberschlesien, wo man überallganze Heerden mit ihren Geistlichen an der Spitze erblickt.
In G.z, einer Stadt Oberschlesiens, zieht man
auf folgende Art nach dem Annaberge: Auf den erstenWagen werden ein Marienbild und ein Chrisiusbild ge-stellt, gräßlich anzusehen. Diese Bilder werden beim Ein-züge getragen. Auf dem zweiten Wagen fährt der Pfar-rer, sammt seinem Caplan oder seiner Wirthin. Hinter-her kommen noch mehrere Wagen wallfahrender Städter.