Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
528
Einzelbild herunterladen
 

528

Kungen. Sie sind durchaus den Trümmern solcher Gesteinevergleichbar, welche ich am Berg Denise und an der sodenkwürdigen Roche Rouge unfern Le Puy im Velay in Ba-salt-Gebihlen und in ihren Schlacken eingehüllt gesehen ; siekommen mit der Beschaffenheit granitischer Massen überein,die man am Chuquet Gencstoux beim Aufsteigen nach demPuy de Dome findet, wo, wie wir bereits berichtet, basalti-sche Schlacken Granit-Bruchstücke umhüllen; sie ähneln dengranitischen Fragmenten, die wir am Puy de Cor an in Au-vergne und bei Nieder - Mendig am Rheine in basaltischenLaven versenkt getroffen. Und ebenso entsprechen jeneTrümmer dem Verhalten des Granites von Brocken , welcherzwei Stunden hindurch der Ilizze eines staik ziehendenOfens ausgesezt wurde. Granit - Stücke von massigerGrösse, aus der Mauer einer der verglasten Burgen um In-verness , sind auf der Oberfläche mit weisser, hin und wiederbraun und schwarz gefleckter Schmelz - Rinde umzogen, diestellenweise über eine Linie Stärke hat. Im Innern ist dieMasse rissig und durch und durch porös und blasig, derGlimmer geschmolzen zu schwarzem Glase u. s. w. AndereBrocken fein-körnigen Granites wir besizzen einen sol-chen aus den Mauern von Finhaven , der mehr als 7 Zoll imlängsten Duchmesser hat zeigen sich ringsum von braun-schwarzer Schlacke umschlossen, so dass die Gestein-Naturganz verhüllt ist. Einzelne weisse Glas-Perlen sizzen aufder Schlacke.

Gneis s - Fragmente von kleinerem und grösserem Volu-men, gleichsam schwimmend in den Schlacken-Massen, Trüm-mer der Mauer von Craig Phadrick , sind mehr und wenigerumgewandelt; allein das Schiefer-Gefüge blieb meist nochdeutlich erkennbar. Sie entsprechen in ihrem Verhalten denGneiss-Bruchstücken, welche die basaltischen Laven des De-w?«e-Berges einschliessen, und den Gneiss-Gebilden, die ichan der Striet, am Fusse des Spessartes, von Basalten durch-brochen gefunden; nur erlitten die Glimmer-Theiie fast ohne